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Dr. Tobias Endler

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Aktuelles

Auszeichnung

Das HCA gratuliert Manfred Berg zur Auszeichnung als "Distinguished Historian" 2016 der Society for Historians of the Gilded Age and Progressive Era.

Neuerscheinungen

2016turner Mormon Jesus 185px

The Mormon Jesus: A Biography (Cambridge, MA: The Belknap Press of Harvard University Press, 2016) von John Turner, ehemaliger Gastwissenschaftler am HCA.

2015sass_swaying_276px

Styles Sass: Swaying the Nation: Campaign Narratives in the 2008 Presidential Election (Kirchheim u.T.: GO Verlag, 2016)

2015endler-thunert 185px

Tobias Endler und Martin Thunert: Entzauberung: Skizzen und Ansichten zu den USA in der Ära Obama (Leverkusen: Barbara Budrich, 2015)

 

Gastwissenschaftler

​Prof. Adam Seipp

HCA Scholar-in-Residence

Die Forschung von Prof. Seipp beschäftigt sich hauptsächlich mit der wechselseitigen Wirkung von Krieg und gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg. Zu seinen wichtigsten Publikationen gehört der Band Strangers in the Wild Place: Refugees, Americans, and a German Town, 1945-1952 (Bloomington, 2013). Augenblicklich verfolgt er zwei Forschungsprojekte: Das erste ist eine Sozialgeschichte der militärischen Präsenz der USA in Deutschland von 1945 bis 1995. Das zweite untersucht die Rolle, die Zeugenaussagen für deutsche und amerikanische Narrative über die Befreiung der NS-Konzentrationslager spielen. Prof. Seipps Forschung wurde und wird vom Fulbright Programm, dem DAAD, dem German Marshall Fund, dem Deutschen Historischen Institut in Washington, D.C. und dem United States Holocaust Memorial Museum unterstützt. Er ist augenblicklich DAAD Research Ambassador und der 2015-16 A.I. and Manet Schepps Foundation Teaching Fellow der USC Shoah Foundation.

Cook

​Prof. James Cook

International Visiting Professor

James Cook ist Professor für Philosophie und Leiter des Philosophischen Seminars an der United States Air Force Academy, eine Position, die er seit der Bestätigung des U.S Senats 2002 bekleidet. Er erwarb seinen Doktorgrad an der Universität Heidelberg. Professor Cook ist Experte für Cyber- und regionale Angelegenheiten in der Air Force und hat eine Reihe von Funktionen im Pentagon und in der Nato innegehabt. In 2009 war in als hochrangiger Berater an die National Military Academy of Afghanistan abgestellt. Seine Forschungsinteressen im Bereich der angewandten Ethik und der Hermeneutik, sowie der Literatur-, Religions- und Wissenschaftsphilosophie. Seine neusten Publikationen drehen sich um die Ethik des Cyber und der Automatisierung.

Cook

​Prof. John Witte, Jr.

James W.C. Pennington Distinguished Fellow 2016

John Witte, Jr., JD (Harvard), ist Robert W. Woodruff Professor of Law, McDonald Distinguished Professor und Direktor des Center for the Study of Law and Religion an der Emory University. Er ist ein Spezialist für die Geschichte des Rechts, für Eherecht und das Recht auf Religionsfreiheit. Seine Werke wurden in fünfzehn Sprachen übersetzt; seine Vortragstätigkeit hat ihn unter anderem nach Europa, Japan, Israel, Hong Kong, Südkorea, Australien und Südafrika geführt. Mit Unterstützung der Pew, Ford, Lilly, und Luce, and McDonald Stiftungen hat Prof. Witte zwölf größere internationale Forschungsprojekte zu den Themen Demokratie, Menschenrechte, Religionsfreiheit, Ehe, Kinder und Familie durchgeführt, die zusammen mehr als 160 Publikationen und 250 öffentliche Veranstaltungen weltweit hervorgebracht haben. Er ist der Herausgeber von “Emory University Studies in Law and Religion” (Eerdmans) und “Cambridge Law and Christianity Series” (Cambridge University Press). Prof. Witte wurde mit Dutzenden von Preisen für Forschung und Lehre ausgezeichnet. Zu seinen neueren Veröffentlichungen zählen: Religion and Human Rights: An Introduction (Oxford University Press, 2012); From Sacrament to Contract: Marriage, Religion, and Law in the Western Tradition (Westminster John Knox Press, 2d ed., 2012); No Establishment of Religion: America’s Original Contribution to Religious Libert y (Oxford University Press, 2012); The Western Case for Monogamy over Polygamy (Cambridge University Press, 2015); and Religion and the American Constitutional Experiment (Oxford University Press, 4th ed., 2016).

Cook

​Prof. Robert Lemon

International Visiting Professor, HCA und Geographisches Institut

Robert Lemon ist Gastprofessor für Humangeographie am Heidelberg Center for American Studies und dem Geographischen Institut der Universität Heidelberg. Er ist Kultur- und Stadtgeograph mit einer Leidenschaft für Landschaftsstudien. Als Stadtgeograph und Umweltdesigner hat er sich intensiv mit Sozialpraktiken und städtischer Transformation durch ihre ästhetische Repräsentation auseinandergesetzt. Seine Arbeit wird wesentlich durch seine Liebe für die visuellen Künste und innovative Designprozesse motiviert. Darüber hinaus ist Professor Lemon Produzent und Regisseur von zwei Dokumentarfilmen. Der letzte, Transfusion, erzählt die Geschichte einer mexikanischen Migrantin in Ohio, beleuchtet ihren Kampf um die amerikanische Staatsbürgerschaft mit Hilfe der Streetfood Praxis in einem afroamerikanischen Viertel von Columbus und dokumentiert die kulinarischen Traditionen ihrer Heimat. Professor Lemon erhielt seinen B.A. in Geographie und Geschichte an der University of Texas at Austin, seinen Masters in Stadt- und Regionalplanung an der Ohio State University und einen weiteren Masters in Landschaftsarchitektur von der University of California in Berkeley, wo er auch gelehrt hat. Für seine Doktorarbeit in Geographie kehrte er an die University of Texas in Austin zurück.

www.robert-lemon.com

Sutton

​​Prof. William L. Andrews

James W.C. Pennington Distinguished Fellow 2015

William L. Andrews ist der E. Maynard Adams Professor of English an der University of North Carolina-Chapel Hill und der vierte Preisträger des James W.C. Pennington Distinguished Fellowship. Er erwarb seinen M.A. an der University of North Carolina-Chapel Hill und promovierte auch dort. Bevor er seine Professur an der UNC erhielt, lehrte Professor Andrews an der Texas Tech University, the University of Wisconsin Madison, der Justus Liebig Universität Gießen, und der University of Kansas. Sein erstes Buch, The Literary Career of Charles W. Chesnutt (1980), untersucht eine bedeutende Figur der afroamerikanischen und Südstaatenliteratur. Die Studie To Tell a Free Story (1988) ist eine Geschichte der afroamerikanischen Autobiografie vor 1865, die Professor Andrews‘ Interesse an diesem Genre geweckt hat. Seit 1988 fungiert Professor Andrews als Mitherausgeber der Wisconsin Studies in Autobiography. Seit Mitte der 1980er Jahre ist er Mitherausgeber drei weiterer großer Editionen, The Norton Anthology of African American Literature (1997), The Oxford Companion to African American Literature (1997) und The Literature of the American South: A Norton Anthology (1997). In Augenblick wirkt er mit an der Herausgabe der North American Slave Narratives, Beginnings to 1920, eine vollständige digitale Bibliothek von Autobiographien und Biographien nordamerikanischer Sklaven und Ex-Sklaven, die vom National Endowment for the Humanities, Ameritech und der University of North Carolina-Chapel Hill gefördert wird. Seine Forschung konzentriert sich nach wie vor auf die Beiträge schwarzer und weißer Autoren zur amerikanischen Literatur und ihre historischen Verflechtungen, sowie auf die Literatur der Afroamerikaner und der Südstaaten.

Bernardini

​​Prof. Giovanni Bernardini

International Visiting Research Fellow

Giovanni Bernardini forscht am Italienisch-Deutschen Historischen Institut in Trient (Italien). Nach einem Abschluss in Politikwissenschaft an der Fakultät "Cesare Alfieri" in Florenz im Jahr 2000 promovierte er 2005 an der Universität Florenz mit einer Arbeit über die Beziehungen zwischen den US-Administrationen und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1969 und 1974. Von 2006 bis 2010 war er Wissenschaftler am Institut für Internationale Studien an der Universität Padua. Seine neueren Forschungen beschäftigen sich mit "social engineering" als einem Schlüsselkonzept für Westeuropa und den transatlantischen Raum in den Nachkriegsjahrzehnten. Das Sommersemester 2015 verbrachte er als Visiting Research Fellow am HCA.

Sutton

Prof. Matthew Sutton

HCA Scholar-in-Residence
Marsilius Gastprofessor 2014/2015

Matthew Sutton ist der Edward R. Meyer Distinguished Professor für Geschichte an der Washington State University, wo er amerikanische Geschichte des 20. Jahrhunderts, Kulturgeschichte und Religionsgeschichte unterrichtet. Er promovierte an der University of California in Santa Barbara. Prof. Suttons neueste Publikation ist American Apocalypse: A History of Modern Evangelicalism (Belknap Press of Harvard University Press, 2014), die erste umfassende Geschichte des modernen amerikanischen Evangelikalismus seit mehr als dreißig Jahren. Darin zeigt er auf, wie eine Gruppe radikaler Protestanten in Erwartung des Weltuntergangs paradoxerweise die Welt veränderte. Billy Sunday, Charles Fuller, Billy Graham und andere sahen die USA von satanischen Kräften belagert, darunter Kommunismus, Säkularismus, die Auflösung der Familie und Übergriffe der Regierung. Von der Kanzel, im Radio und im Fernsehen verkündeten sie, wie biblische Endzeitprophezeiungen eine Welt erklären können, die von globalen Kriegen, Genoziden und drohender nuklearer Zerstörung bedroht wird. Prof. Sutton ist außerdem Autor eines Lehrbuches, Jerry Falwell and the Rise of the Religious Right: A Brief History with Documents, das in der “History and Culture” Serie bei Bedford erscheint (Bedford/St. Martin’s, 2012). Sein erstes Buch, Aimee Semple McPherson and the Resurrection of Christian America (Harvard University Press, 2007), erhielt den Thomas J. Wilson Memorial Prize der Harvard University Press, der jährlich für das beste erste Buch eines Autors vergeben wird. Dieses Buch diente außerdem als Grundlage für die Fernsehdokumentation Sister Aimee, Teil der PBS Serie American Experience. Prof. Sutton hat Aufsätze im Journal of American History, Religion & American Culture, Church History, Journal of Policy History, und im Public Historian veröffentlicht, außerdem in einer Anzahl von Anthologien und in der New York Times. Im Jahr 2012-2013 war er Mary Ball Washington Professor of American History at University College Dublin (mit einem Fulbright Stipendium). Er war außerdem Fellow des National Endowment for the Humanities und der Woodrow Wilson National Fellowship Foundation. Prof. Sutton ist in der Morning Edition von National Public Radio und MSNBC’s The Last Word und etlichen anderen Nachrichtensendungen aufgetreten. Er hat zu den Themen Religion, Politik und amerikanische Kultur an vielen US Universitäten und in Irland, Großbritannien, Dänemark und Deutschland vorgetragen. Sein neues Projekt ist ein Buch mit dem Arbeitstitel God and the CIA: Religion and American Espionage. Er gibt augenblicklich außerdem eine Aufsatzsammlung über American Faith in the New Millennium (Oxford University Press, 2016) heraus, die aus historischer Perspektive untersucht, welchen Einfluss Religion in der modernen Welt hat.

Maffly-kipp

Prof. Laurie Maffly-Kipp

James W.C. Pennington Distinguished Fellow 2014

Laurie Maffly-Kipp ist Distinguished Professor am John C. Danforth Center on Religion and Politics at Washington University in St. Louis und dritte Preisträgerin des W.C. Pennington Awards. Sie erhielt ihren B.A. in Englisch und Religion vom Amherst und ihren Ph.D. in amerikanischer Geschichte von der Yale Universität. Bevor sie im letzten Jahr Professorin am Danforth Center wurde, lehrte sie Religious Studies und American Studies an der University of North Carolina in Chapel Hill. In Forschung und Lehre beschäftigt sich Professor Maffly-Kipp mit afro-amerikanischen Religionen, den Religionen im an die Amerikas angrenzenden pazifischen Raum, und Problemen des interkulturellen Kontakts. Zu ihren zahlreichen Publikationen zählen die Monographie Religion and Society in Frontier California (1994), die protestantische Kirchen in Kalifornien während des Goldrauschs untersucht; die Aufsatzsammlungen Practicing Protestants: Histories of Christian Life in America, 1630-1965 (2006) und Proclamation to the People: Nineteenth-Century Mormonism and the Pacific Basin Frontier (2008); ein Quellenband mit religiösen Texten (American Scriptures, 2010), ein Band über afroamerikanische Geschichte und Religion (Setting Down the Secret Past, 2010) und Sammelband mit Aufsätzen afroamerikanischer Historikerinnen (Women’s Work, 2010). Professor Maffly-Kipps neues Projekt ist eine Studie über Mormonen in der amerikanischen Gesellschaft.

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Prof. John Turner

HCA Scholar-in-Residence

John Turner lehrt und schreibt über Religionsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in Amerika. Er ist Autor von Brigham Young: Pioneer Prophet (Harvard University Press, 2012) und Bill Bright and Campus Crusade for Christ: The Renewals of Evangelicalism in Postwar America (University of North Carolina Press, 2008). 2009 gewann er den Christianity Today-Preis für Geschichte/Biographie. Des Weiteren schreibt er für die Blogs Religion in American History und The Anxious Bench und hat Artikel für bekannte Zeitungen wie das Wall Street Journal, die New York Times und die Los Angeles Times verfasst.

Wilson

Prof. Mark Wilson

International Visiting Professor

Mark R. Wilson ist Professor an der University of North Carolina in Charlotte und gegenwärtig zu Gast am HCA. Er promovierte 2002 an der University of Chicago. Professor Wilson ist Spezialist für die Geschichte der militärisch-industriellen Beziehungen der USA. Von 2004 bis 2005 war er am Olin Institute for Strategic Studies der Harvard University tätig. Sein erstes Buch, The Business of Civil War, erschien 2006 bei der Johns Hopkins University Press. Von 2012 bis 2013 hatte er ein Stipendium des National Endowment for the Humanities inne. Gegenwärtig ist Professor Wilson als Treuhänder für die Business History Conference tätig und dabei, sein zweites Buch über Unternehmen und Politik während der amerikanischen industriellen Mobilisierung im zweiten Weltkrieg abzuschließen.

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David Komline

Fulbright Fellow

David Komline ist Doktorand im Fach Geschichte an der University of Notre Dame und verbringt das akademische Jahr 2013/14 als Fulbright Fellow am Heidelberg Center for American Studies. Er arbeitet an einer Dissertation zum Thema "The Common School Awakening: Education, Religion, and Reform in Transatlantic Perspective, 1800-1848". Seine Forschung basiert auf französischen, amerikanischen und deutschen Archivbeständen und wurde von der Virginia Historical Society, der American Congregational Association in Verbindung mit dem Boston Athenaeum und verschiedenen Instituten der University of Notre Dame unterstützt. Vor Beginn dieser Forschung war er als DAAD Student in Tübingen. David Komline hat außerdem den Grad des Master of Divinity des Princeton Theological Seminary und einen B.A. des Wheaton College in Illinois.

Prof. Evelyn Brooks Higginbotham

James W.C. Pennington Distinguished Fellow 2013

Evelyn Brooks Higginbotham ist Victor S. Thomas Professorin für Geschichte und Afro-amerikanische Studien in Harvard und zweite Preisträgerin des W.C. Pennington Awards. Sie erhielt ihren Ph.D. in amerikanischer Geschichte von der Universität Rochester, ihren M.A. von Howard University und ihren B.A. von der University of Wisconsin-Milwaukee. Vor ihrem Ruf nach Harvard hat sie in Dartmouth, an der University of Maryland und der University of Pennsylvania gelehrt und hatte Gastprofessuren in Princeton, an der New York University sowie Duke University inne. Howard University hat ihr einen Ehrendoktor verliehen. Professor Higginbothams Arbeiten reichen von Publikationen in der afro-amerikanischen Geschichte über Frauengeschichte, Geschichte der Bürgerrechte, Konstruktionen von Rassen- und Geschlechtszugehörigkeit und Wahlrechtsfragen bis zu Theoriedebatten in der Geschichte. Sie hat den Klassiker From Slavery to Freedom grundlegend überarbeitet und zusammen mit dessen verstorbenem Autor John Hope Franklin in der neunten Ausgabe herausgebracht (2010). Sie ist Mitherausgeberin (mit Henry Louis Gates, Jr.) der African American National Biography (2008), und des Vorgängerprojekts, African American Lives (2004). Professor Higginbotham zeichnet sich außerdem verantwortlich für The Harvard Guide to African-American History (2001, mit Darlene Clark Hine, and Leon Litwack). Darüber hinaus ist sie die Verfasserin von Righteous Discontent: The Women's Movement in the Black Baptist Church: 1880-1920 (1993), das zahlreiche Preise erhielt und 1993 und 1994 ein New York Times Book Review’s Notable Books of the Year war. Aktuell arbeitet sie zum Thema Afro-Amerikaner und Menschenrechte.

Prof. Saje Mathieu

Ghaemian Scholar-in-Residence

Sarah-Jane (Saje) Mathieu ist Professorin für Geschichte an der University of Minnesota und die 2012-2013 Ghaemian Scholar-in-Residence. Prof. Mathieu erwarb ihren Doktortitel in Geschichte und African American Studies in Yale. Ihr Spezialgebiet ist die Geschichte der USA und die afroamerikanische Geschichte mit Schwerpunkt auf Immigration, Krieg, Rassenbeziehungen, Globalisierung, soziale Bewegungen und politischer Widerstand. Ihr erstes Buch North of the Color Line: Migration and Black Resistance in Canada, 1870-1955 untersucht den gesellschaftlichen und politischen Einfluss von afroamerikanischen und westindischen Schlafwagenschaffnern in Kanada. Im Augenblick arbeitet sie an ihrem nächsten Buch, 1919: Race, Riot, and Revolution, einer globalen Studie zu Rassenunruhen nach dem Großen Krieg. Dieses neue Projekt untersucht, wie schwarze intellektuelle Aktivisten neue transnationale Modelle des politischen Widerstandes als Antwort auf internationale rassistisch motivierte Gewaltausbrüche entwickelten. Prof. Mathieu ist mit einer Reihe von internationalen Preisen ausgezeichnet worden und war Fellow des National Endowment for the Humanities, am Schomburg Center for Research in Black Culture und am W.E.B. Du Bois Institute in Harvard. Sie ist außerdem Trägerin des Arthur ‘Red’ Motley Exemplary Teaching Award der University of Minnesota.

Prof. Charles Postel

Ghaemian Scholar-in-Residence

Charles Postel, Ghaemian Scholar-in-Residence 2011-2012, ist Associate Professor für Geschichte an der San Francisco State University. Er hat außerdem bereits an der California State University, Sacramento, und an der University of California, Berkeley, unterrichtet. Er erhielt sowohl seinen B.A. (Geschichte, 1995) als auch seinen Ph.D. (Geschichte, 2002) von der University of California, Berkeley. Postel ist Autor von "The Populist Vision" (2007), einer Geschichte des ursprünglichen Populist Movement der 1890er Jahre, für die er den Bancroft Prize in History und den Frederick Jackson Turner Award der Organization of American Historians erhielt, zwei der prestigeträchtigsten Preise der Geschichtswissenschaft. Sein neues Buchprojekt,  "Pursuit of Reform, 1865-1920", widmet sich einer neuen Interpretation der Reformbewegungen nach dem Bürgerkrieg und in der Progressive Era. Charles Postel beschäftigt sich zudem mit den historischen Wurzeln der Tea Party Bewegung.

Prof. Kirsten Fischer

Fulbright Fellow

Kirsten Fischer erhielt ihren Master von der Duke University in North Carolina und promovierte dort 1994 im Fach Geschichte. Nach sechs Jahren an der University of South Florida in Tampa wechselte sie 2000 an die University of Minnesota, wo sie seitdem Professorin für die Geschichte des kolonialen Amerikas und der frühen Republik ist. Ihr erstes Buch, Suspect Relations: Sex, Race, and Resistance in Colonial North Carolina (Cornell, 2002), untersucht wie Alltagshandlungen der gewöhnlichen Bevölkerung zur Konstruktion von Rassismus in einer sich entwickelnden Sklavenhaltergesellschaft beitrugen. Kirsten Fischer ist außerdem die Herausgeberin von Colonial American History, einer Aufsatz- und Quellensammlung (Blackwell, 2002). Ihr aktuelles Forschungsinteresse widmet sich der amerikanischen Religionsgeschichte, besonders den Freidenkern in der frühen Republik. Sie arbeitet an einem Buch über Elihu Palmer (1764-1806), der als ein leidenschaftlicher Verfechter radikaler Ideen der europäischen Aufklärung in New York lebte. Die Idee zu diesem Projekt entstand während ihres Aufenthaltes als Deutsche Bank Junior Fellow am HCA 2008/2009. Im selben Jahr kehrte sie als Fulbright Fellow ans HCA zurück und unterrichtete im BAS ein Seminar mit dem Titel „America in a Revolutionary Age“. Kirsten Fischers Engagement in der Lehre wurde 2011 von der University of Minnesota ausgezeichnet.

Prof. Albert J. Raboteau

James W.C. Pennington Distinguished Fellow

Albert Raboteau ist einer der führenden U.S.-amerikanischen Wissenschaftler auf dem Gebiet der afroamerikanischen Religionsgeschichte. Er ist Henry W. Putnam Professor of Religion in Princeton und der erste Empfänger des James W.C. Pennington Awards. Mit diesem Preis ehren die Theologische Fakultät der Universität Heidelberg und das HCA hervorragende Wissenschaftler, die über Themen gearbeitet haben, die dem ehemaligen Sklaven, Abolitionisten und Pazifisten Pennington wichtig waren: Sklaverei und Emanzipation, Frieden, Bildung, Reform, Bürgerrechte, Religion und interkulturelle Verständigung. Prof. Raboteau hat das Standardwerk über Christentum unter den amerikanischen Sklaven verfasst, Slave Religion: The 'Invisible Institution' in the Antebellum South. Er ist außerdem der Autor von A Fire in the Bones: Reflections on African-American Religious History und Canaan Land: A Religious History of African Americans sowie Mitherausgeber von African-American Religion: Interpretive Essays in History and Culture. Augenblicklich arbeitet Prof. Raboteau zu Religion und Literatur.

Prof. Kenneth P. Minkema

Visiting Professor

Kenneth P. Minkema ist Geschäftsführer des Jonathan Edwards Center & Online Archive at Yale University sowie des Projekts The Works of Jonathan Edwards. Er hält ein Joint Appointment der Research Faculty at Yale Divinity School und der University of the Free State, South Africa. Prof. Minkema erhielt seinen B.A. vom Calvin College, seinen M.A. von Bowling Green State University und seinen Ph.D. von der University of Connecticut. Er ist einer der führenden Experten für Leben und Werk von Johnathan Edwards, den viele Wissenschaftler für die bedeutendste Persönlichkeit der frühen amerikanischen Theologie halten. Prof. Minkema hat zahlreiche Artikel über Jonathan Edwards und Themen der frühen amerikanischen Religionsgeschichte publiziert, unter anderem in The Journal of American History, The William and Mary Quarterly, The New England Quarterly, Church History and The Massachusetts Historical Review. Er ist der Herausgeber von Band 14 der Werke Edwards', Sermons and Discourses: 1723-1729, und Mitherausgeber von A Jonathan Edwards Reader; The Sermons of Jonathan Edwards: A Reader; Jonathan Edwards at 300: Essays on the Tercentennial of His Birth; und Jonathan Edwards’s “Sinners in the Hands of an Angry God”: A Casebook. Prof. Minkema ist außerdem Mitherausgeber von The Sermon Notebook of Samuel Parris, 1689-1694, das sich mit den Hexenprozessen in Salem beschäftigt, und von The Colonial Church Records of Reading and Rumney Marsh, Massachusetts. Nicht zuletzt ist er Teil des Team am HCA, das eine Ausgabe von Cotton Mathers Biblia Americana vorbereitet, dem ersten Bibelkommentar, der in der Neuen Welt verfasst wurde.

Prof. Rachel M. Wheeler

Fulbright Senior Lecturer

Rachel Wheeler war 2011/2012 Fulbright Scholar in Deutschland. Sie ist Professorin für Religionswissenschaften an der Indiana University-Purdue University Indianapolis, and Mitherausgeberin der Zeitschrift Religion and American Culture. Sie erhielt sowohl ihren M.A. wie ihren Ph.D in Yale. Prof. Wheeler ist eine der führenden Expertinnen für christliche Missionsarbeit unter den Indianern Nordamerikas und Autorin eines Buchs zum selben Thema. To Live upon Hope: Missions and the Formation of Mahican Identity in the Eighteenth-Century Northeast zeichnet die Geschichte einer christlichen Familie vom Stamm der Mahicaner nach, von der Zeit vor ihrer Konversion im Massachussetts der 1740er Jahre bis zu ihrer Ausrottung in Indiana im Jahr 1815. Außerdem ist Prof. Wheeler die Autorin von über dreißig Aufsätzen zum Thema und fungiert als Mitherausgeberin eines neuen Handbuchs für Religionsgeschichte, das bei Cambridge University Press erscheinen wird.

Photo: Courtesy of Indiana University

Patrick Roberts

Ghaemian Scholar-in-Residence

Patrick S. Roberts ist Assistant Professor am Center for Public Administration and Policy (CPAP) der School of Public and International Affairs an der Virginia Tech University. Zu seinen früheren akademischen Stationen zählen das Center for International Security and Cooperation an der Stanford University und das Program on Constitutional Government an der Harvard University. Patrick Roberts studierte Politische Wissenschaft und Politische Philosophie an der University of Dallas und der Claremont Graduate University in Kalifornien. Er wurde an der University of Virginia mit einer Dissertation über amerikanische Katastrophenschutzbehörden promoviert. Roberts publiziert in zahlreichen wissenschaftlichen Zeitschriften und seine Forschungsarbeiten wurden von US-Regierungsbehörden und vom Social Science Research Council finanziell unterstützt. Sein aktuelles Buchprojekt untersucht, wie demokratisch verfasste Staaten mit Unglücksfällen umgehen: Disasters and the Democratic State: How Bureaucrats, Politicians, and the Public Prepare for the Unexpected.

Rashida Braggs

Ghaemian Scholar-in-Residence

Rashida K. Braggs promovierte an der Northwestern University im Fach Perfomance Studies, nachdem sie zuvor ihren Master of Science in Kommunikationswissenschaften und ihren B.A. in Englisch und Theaterwissenschaften erhalten hatte. Zuletzt unterrichtete sie Theater, American Studies und African American Studies an der Stanford University. In ihrem aktuelles Buchprojekt, Before Jazz Was American: Exploring the Changing Identity of Jazz in Post-WWII Paris, widerlegt Braggs die gängige Meinung, dass Jazz-Musik ein uramerikanisches Produkt ist, indem sie Beziehungen von afroamerikanischen zu französischen Musikern nach 1945 freilegt. Artikel von Rashida Braggs sind in den Zeitschriften Nottingham French Studies und dem Journal of Popular Music Studies erschienen.

Prof. William Grange

DAAD Guest Professor

William Grange studierte an der University of Toledo in Ohio und an der Columbia University in New York City; er promovierte an der Indiana University und ist heute Hixson-Lied Professor an der Johnny Carson School für Theater und Film an der University of Nebraska, wo er Theater- und Filmgeschichte lehrt. Im Sommer-Semester 2007 lehrte er an der Universität Wien als Fulbright Distinguished Chair für Humanwissenschaften und Kulturstudien. Als Fulbright Senior Scholar war er auch an der Universität zu Köln tätig, wo er Seminare und Vorlesungen über amerikanische Schauspieler und Schauspielerinnen in deutscher Sprache gehalten hat. Seine Stipendien erstrecken sich vom Harry Ransom Humanities Research Center and der University of Texas; der National Endowment for the Humanities in Washington, D.C.; der Dorot Foundation in Providence, Rhode Island; der Mellon Foundation in New York City, dem International Institute of Education, der Hixson-Lied Trust Endowment über den Jane Harrison Lyman Research Trust Fund und viele andere. 2009 verlieh ihm die University of Nebraska den Vice-Chancellor's Award for Research in the Humanities. Im Moment ist William Grange als Gastprofessor im Dienste des Deutschen Akademischen Austauschdienstes als Dozent für Filmgeschichte und Amerikanische Dramatik an der Universität Heidelberg tätig. Als Autor von acht Publikationen hat Prof. Dr. Grange auch zahlreiche Artikel, Essays, Rezensionen und Einträge veröffentlicht.

Prof. Jeremi Suri

Visiting Professor

Jeremi Suri ist E. Gordon Fox Professor für Geschichte, Direktor des European Union Center of Excellence und Direktor des Grand Strategy Program an der University of Wisconsin. Er ist Autor von Power and Protest: Global Revolution and the Rise of Détente (Cambridge, Mass.: Belknap Press of Harvard University Press, 2003), seine neueren Publikationen befassen sich u.a. mit The Global Revolutions of 1968 (New York: W.W. Norton, 2007) und Henry Kissinger and the American Century (Cambridge, Mass.: Belknap Press of Harvard University Press, 2007). Für seine Forschungen und Lehrtätigkeiten wurde Prof. Suri mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, und im Jahr 2007 nahm ihn das Smithsonian Magazine in die Liste von Amerikas "Top Young Innovators in the Arts and Sciences" auf. Darüberhinaus schreibt er für Blogs und Printmedien, hält öffentliche Vorträge und ist regelmäßiger Gast in Radio- und TV-Sendungen.

Prof. Robert Cherny

Fulbright Visiting Professor

Professor Robert Cherny ist seit 1971 Mitglied der Fakultät Geschichte an der San Francisco State University. Seine Lehrveranstaltungen beschäftigen sich mit den USA zwischen 1865 und 1945, Politik, Kalifornien und dem Westen. Er promovierte an der Columbia University. Prof. Cherny hat drei Bücher über die Geschichte der amerikanischen Politik 1865-1925 veröffentlicht. Zudem war er Co-Autor zweier Bücher über die Geschichte San Franciscos, von College-Büchern über amerikanische und kalifornische Geschichte und Mitherausgeber einer Anthologie zum Kalten Krieg, Arbeitergeschichte und einer Spezialausgabe des Pacific Historical Review zum Thema Frauenwahlrecht im Pazifikraum. Er ist überdies Mitherausgeber einer im Entstehen begriffenen Anthologie über Kalifornien: Frauen und Politik, 1865-1930. Die meisten seiner zwei Dutzend Artikel in Zeitschriften und Anthologien beschäftigen sich mit westlicher Politik und Arbeitergeschichte. Prof. Cherny war Mitarbeiter des National Endowment for the Humanities, Distinguished Fulbright lecturer an der Staatlichen Universität in Moskau und Gastwissenschaftler an der Universität von Melbourne. Er war Präsident von H-Net und der Society for Historians of the Gilded Age and Progressive Era, Mitglied des Präsidiums der Organization of American Historians und Mitglied der Herausgeberpräsidien des Pacific Historical Review und California History.

Prof. Jeannette Eileen Jones

Deutsche Bank Junior Scholar-in-Residence

Jeannette Eileen Jones is a native New Yorker, who received her B.A. in History, with minors in Philosophy and Political Science from Hofstra University in Hempstead, New York. She earned her Master’s and Doctoral degrees in History from the State University of New York at Buffalo. She joined the UNL faculty in 2004 and is currently Assistant Professor of History and Ethnic Studies (African American and African Studies). Her teaching specializations are in African American history and studies and the history of pre-colonial Africa. Her research focuses on American and transatlantic cultural and intellectual history, with emphases on race and representation in science, film, and popular culture.

Prof. Elizabeth Borgwardt

Fulbright Visiting Professor

Elizabeth Borgwardt studierte Geschichte, Recht und Internationale Beziehungen an der Cambridge University. Sie promovierte in Jura an der Harvard Law School und in Geschichte an der Stanford University. Gegenwärtig ist sie als Associate Professor für Internationale Geschichte an der Washington University in St. Louis tätig. Ihre Forschungsinteressen sind die Geschichte der Vereinigten Staaten in der internationalen Politik, die Entwicklung der Menschenrechte sowie die Geschichte des Völkerrechts und seiner Institutionen. Ihr preisgekröntes erstes Buch, „A New Deal for the World: America’s Vision for Human Rights (Harvard University Press, 2005)”, beschreibt, wie amerikanische Vorstellungen von Menschrenrechten nach 1945 von Plänen zur Gründung internationaler Institutionen verändert wurden. Zur Zeit arbeitet sie an ihrem zweiten Buch, „Nuremberg: The Trial of the Century in History and Memory.“

Photo: Courtesy of Washington University St. Louis

Prof. Cesar N. Caviedes

Alexander von Humboldt Fellow

Cesar N. Caviedes studierte und lehrte an der Katholischen Universität Valparaiso in seinem Heimatland Chile. Nach einem Studienaufenthalt an der Universität Florenz nahm er ein Promotionsstudium an der Universität Freiburg auf. Weitere internationale Stationen in seinem Forscherleben waren die University of Wisconsin-Milwaukee und die University of Saskatchewan-Regina. 1980 wurde er auf den Lehrstuhl für lateinamerikanische Geographie an der University of Florida berufen. Caviedes erhielt zahlreiche Preise, u.a. von der Alexander von Humboldt Stiftung, dem Canada Council for the Humanities und der National Science Foundation. Er ist der Autor von acht Büchern zu El Niño und zur Geographie und Geopolitik Lateinamerikas. Des Weiteren arbeitet er als Gutachter für mehrere Fachzeitschriften in den USA, Europa und Lateinamerika.

Prof. Richard Lehne

Fulbright Visiting Professor

Professor Richard Lehne erhielt seinen B.A vom Reed College und seinen Ph.D. von der Syracuse University. Im Sommersemester 1993 war er bereits als Gastprofessor an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main tätig. Zur Zeit lehrt er in New Jersey an der Rutgers University. Als Forscher beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit der Interaktion von politischen Prozessen und Entscheidungsprozessen in der Wirtschaft, besonders in entwickelten Industrienationen wie Deutschland, Japan, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Aus diesem Ansatz ist sein Buch “Industry and Politics: United States in Comparative Perspective (Prentice Hall, 1993)” hervorgegangen. Gegenwärtig arbeitet er an einem Projekt zur Erforschung regierungspolitischer Entscheidungsprozesse in Bereichen der Förderung von kommerziellen Technologien. Zu diesem Themenkomplex hat er vor kurzem einige Essays und Buchbesprechungen in Fachzeitschriften wie der American Political Science Review oder der Policy Studies Review veröffentlicht.

Prof. William Funk

Fulbright Senior Scholar

Professor Funk studierte an den Universitäten Harvard und Columbia. Seit 1983 lehrt er Verfassungs-, Verwaltungs- und Umweltrecht an der Lewis & Clark Law School in Portland, Oregon. Bereits zuvor war er als Rechtsberater für das amerikanische Justiz- wie auch das Energie- und Umweltministerium tätig. Für das U.S. Repräsentantenhaus arbeitete er als Angestellter im Rechtsunterausschuss des Geheimdienstausschusses. William Funk hat eine Vielzahl von Büchern und Artikeln vor allem im Bereich des Verwaltungsrechts veröffentlicht. In der American Bar Association leitete er die Abteilung für Verwaltungs- und Ordnungsrecht und innerhalb der American Association of Law Schools hatte er den Vorsitz sowohl für die Verwaltungs- als auch für die Umweltrechtsabteilung inne. Im November 2007 wurde William Funk zum Mitglied des renommierten American Law Institute gewählt.

 

HCA: hca@uni-hd.de
Letzte Änderung: 19.07.2016
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