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Heidelberg Center
for American Studies

Curt und Heidemarie
Engelhorn Palais

Hauptstraße 120
D-69117 Heidelberg

T: +49 (0)6221 / 54 3710
F: +49 (0)6221 / 54 3719

hca@uni-hd.de

 
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Das Curt und Heidemarie Engelhorn Palais

Seit Mai 2006 residiert das Heidelberg Center for American Studies (HCA) im Curt und Heidemarie Engelhorn Palais in der Hauptstraße 120.

Das neue Zuhause des HCA ist ein altes Bürgerpalais mit weit zurückreichender Geschichte. Sein Vorgängerbau auf demselben Grundstück umfasste vier Stockwerke und wurde 1564 erstmals urkundlich erwähnt. Im Pfälzischen Erbfolgekriegwurde 1689 die östliche Hälfte des Hauses durch einen Brand beschädigt. Beide Gebäudehälften wurden im weiteren Verlauf des Krieges 1693 zerstört. Sechs Jahre später erwarb Burkhard Neukirch das Anwesen und ließ zu Beginn des 18. Jahrhunderts das noch heute stehende Haus bauen.

Photo Gallery: The Curt and Heidemarie Engelhorn Palais

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In den vergangenen 300 Jahren hatte das Curt und Heidemarie Engelhorn Palais viele wechselnde Besitzer. So diente das Haus beispielsweise als Domizil für Familien, Studenten und verschiedene Universitätsinstitute. Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich Räumlichkeiten, die in den vergangenen Jahrzehnten als Buchladen, Juweliergeschäft und Metzgerei genutzt wurden. Gegenwärtig sind die Räume an ein Kunstgewerbegeschäft und an einen Juwelier vermietet.

Im Jahre 2006 wurde das ehemalige „Haus Neukirch“ zu Ehren von Curt und Heidemarie Engelhorn in Curt und Heidemarie Engelhorn Palais umbenannt. Das Ehepaar Engelhorn hatte das Gebäude erworben, renovieren lassen und dem HCA freigiebig für zehn Jahre mietfrei überlassen. Dieser Freigiebigkeit von Curt und Heidemarie Engelhorn ist es zu verdanken, dass sich dem HCA Entwicklungsperspektiven eröffnet haben, die andernfalls undenkbar gewesen wären. Das großzügige und elegante Palais ermöglicht einerseits, mehr Studenten und Gastwissenschaftler zu beherbergen und andererseits, internationale Konferenzen in einem eleganten Ambiente durchzuführen.

Das Curt und Heidemarie Engelhorn Palais zeichnet sich zudem durch seine zentrale Lage inmitten der Heidelberger Altstadt aus. Die kurzen Wege zu vielen Universitätseinrichtungen wie der Universitätsbibliothek, der Mensa oder der Neuen Universität sind für Studenten, Dozenten und Gastwissenschaftler gleichermaßen attraktiv. Das HCA hat im Zentrum der Heidelberger Altstadt mit dem Curt und Heidemarie Engelhorn Palais ein ebenso elegantes wie kommunikatives Domizil gefunden.

Dank der Großzügigkeit der Familie Engelhorn war von Anfang an geplant, das historische Bauwerk durch einen modernen Anbau im Innenhof zwischen Engelhorn-Palais und Triplex-Gebäude zu erweitern. Nachdem umfangreiche Umbaumaßnahmen an umliegenden Häusern das Vorhaben zunächst verzögerten, konnte im Jahr 2008 schließlich mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Am 20. Oktober 2009 wurde der Erweiterungsbau im Beisein von Curt und Heidemarie Engelhorn, Bürgermeister Joachim Gerner, Universitätsrektor Bernhard Eitel und HCA-Gründungsdirektor Detlef Junker feierlich eingeweiht.

Durch den Anbau verwandelt sich das barocke Stadtpalais in ein kleines Tagungszentrum, das es dem HCA erlaubt, sowohl seine Kapazitäten in Forschung und Lehre als auch seine Forumsfunktion erheblich auszubauen. Insgesamt umfasst der Anbau 360 qm und bietet unter anderem einem neuen Seminarraum, einem Aufzug und einer Küche Platz, die für das Catering bei Veranstaltungen ausgestattet ist. Die spektakulärste Neuerung ist jedoch das gläserne Atrium, ein Multifunktionsraum, der als Hörsaal und Ausstellungsraum, für Konzerte und andere öffentliche Veranstaltungen genutzt werden kann.

Das Curt und Heidemarie Engelhorn Palais ist ein architektonisches Kleinod. Besonders erwähnenswert ist die Stuckdekoration, welche die Räume in der zweiten Etage ziert.

Photo Gallery: Architecture

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Das Haus wurde Ende des 18. Jahrhunderts im Stil von Louis-Seize gestaltet, der sich im gesamten Treppenhaus, der Tordurchfahrt, im ersten und im zweiten Stock wiederfindet. Weitreichende Restaurationsarbeiten der Räume im zweiten Stockwerk, der sogenannten Bel Étage, brachten unter dicken Farbschichten Schnitzereien zum Vorschein. Löwenköpfe, Musikinstrumente, Rosen und Frauengesichter können nun wieder in voller Pracht bewundert werden. Zwei Räume der Bel Étage, der Salon und der direkt angrenzende kleinere Salle Assemblé, sind mit historischen Kaminen ausgestattet.

 

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Letzte Änderung: 30.03.2016
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