Über uns
Ziele & Aufgaben
Das Heidelberg Center for American Studies (HCA) wurde 2003 als Zentralinstitut der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg gegründet und erfüllt insbesondere drei Funktionen:
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In der Lehre bieten wir einen Master- und einen Ph.D.-Studiengang in englischer Sprache an.
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Als Center for Interdisciplinary Research ermöglichen wir die Durchführung internationaler Konferenzen und interdisziplinärer Forschungsprojekte.
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Zudem versteht sich das HCA als Forum für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit über Politik, Gesellschaft und Kultur der USA.
Das Zentrum wurde mit Hilfe privater Spender und Förderer aufgebaut und finanziert sich zu etwa zwei Dritteln aus privaten und öffentlichen Drittmitteln. Als eine derartige „private public partnership“ ist das Center einzigartig unter den deutschen Amerikazentren.
Lehre
Das HCA bildet mit seinen Master- und Promotionsprogrammen interdisziplinär geschulte und interkulturell qualifizierte Amerikaexperten für die Wissenschaft, den öffentlichen Sektor, die Wirtschaft, die Medien und zivilgesellschaftliche Organisationen aus. Der Lehrkörper rekrutiert sich aus deutschen Professoren und Dozenten mit langjähriger Amerikaerfahrung und amerikanischen Gastwissenschaftlern mit beträchtlicher Auslandserfahrung. Die Amerikastudien am HCA zeichnen sich somit gleichermaßen durch eine intime Kenntnis der Vereinigten Staaten und den Blick von außen aus: "Inside knowledge with an outside perspective!" Alle Lehrveranstaltungen am HCA werden in englischer Sprache gehalten, sodass wir Studierende aus aller Welt für die M.A.- und Ph.D.-Studiengänge gewinnen können. Mit seinen Absolventen aus bisher mehr als 40 Ländern konnte das HCA bereits ein internationales Netzwerk aus Amerikaspezialisten aufbauen, das sukzessive erweitert werden soll.
Gemeinsam mit dem Curt-Engelhorn-Lehrstuhl für Amerikanische Geschichte am Historischen Seminar führt das HCA Exkursionen in die USA für Heidelberger Studierende durch.
Forschung
Das HCA bündelt die auf Ame
rika bezogene Forschung von sechs Fakultäten und zehn Disziplinen und bietet damit eine weltweit einzigartige Vielfalt landeskundlicher Expertise an. Das Zusammenspiel der verschiedenen Disziplinen ermöglicht es, Amerikastudien aus einer fächerübergreifenden Perspektive zu betreiben und der Komplexität des Forschungsgegenstandes ‚USA’ gerecht zu werden. Durch die Schaffung mehrerer hauseigener Wissenschaftlerstellen und durch den Aufbau eines Gastwissenschaftlerzentrums positioniert sich das HCA als ein international renommiertes und wettbewerbsfähiges Forschungszentrum. Das Promotionsprogramm Ph.D. in American Studies und die jährliche Spring Academy für Doktoranden aus aller Welt bieten qualifizierten Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, verschiedenste Aspekte der Vereinigten Staaten gründlich zu erforschen und akademische Netzwerke zu bilden.
Forum
Das HCA versteht sich jedoch nicht nur als Kompetenzzentrum in Forschung und Lehre, sondern auch als Forum für einen regen Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Diesem Anliegen dient insbesondere das Baden-Württemberg Seminar of the Heidelberg Center for American Studies, eine jeweils im Frühjahr und Herbst stattfindende Veranstaltungsreihe, in der renommierte Repräsentanten aus Wissenschaft, Kultur, Medien und Politik relevante Themen des transatlantischen Dialogs in ausgewählten Institutionen im ganzen Bundesland diskutieren.
Geschichte
Die Gründung des Heidelberg Center for American Studies (HCA) geht auf eine Anfang 2002 gestartete Initiative von Heidelberger Hochschullehrern zurück, an der Ruprecht-Karls-Universität ein interdisziplinäres Zentrum für Amerikaforschung aufzubauen. Diese Bemühungen resultierten zunächst in der Einrichtung eines neuen Aufbaustudiengangs, dem Master of Arts in American Studies (MAS). Zudem organisierte die „Initiativgruppe HCA“ im Wintersemester 2002/2003 die erste Vortragsreihe „Typisch Amerikanisch“, um einem breiten Publikum amerikarelevante Themen näherzubringen. Diese Vortragsreihe hat von Beginn an großen Anklang in der Öffentlichkeit gefunden.
Im Mai 2003 stellte Manfred Lautenschläger dem frischgebackenen Institut in der Heidelberger Weststadt einige Büroräume zur Verfügung. Knapp ein Jahr später, im April 2004, richtete das HCA seine erste internationale Konferenz aus, die HCA Spring Academy 2004. Dabei handelte es sich um eine seither in jedem Frühjahr ausgerichtete, einwöchige interdisziplinäre Konferenz für Doktoranden, die im Bereich der Amerikawissenschaften promovieren.
Im Frühjahr 2004 genehmigten sowohl die Universität Heidelberg als auch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg die Studienordnung des MAS und die Satzung des HCA. Am 20. Oktober 2004 wurde das HCA schließlich offiziell als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg eröffnet. Zeitgleich nahmen die ersten MAS-Studenten ihr Studium am HCA auf. Die konstituierende Sitzung des Direktoriums fand im Januar 2005 statt. Im Juni 2006 traf sich das Kuratorium des HCA zu seiner ersten Sitzung.
Ende Mai 2006 bezog das HCA seine neuen Büroräume im Curt und Heidemarie Engelhorn Palais in der Hauptstraße 120, inmitten der Heidelberger Altstadt. Das Haus wurde von unserem Förderer Curt Engelhorn gekauft, renoviert und dem HCA für zunächst zehn Jahre mietfrei zur Verfügung gestellt.
Dem Heidelberg Center for American Studies ist es in wenigen Jahren gelungen, sich als eines der wichtigsten europäischen Kompetenzzentren für interdisziplinäre, grundlagenforschungsorientierte und praxisrelevante Amerikastudien zu etablieren. In Heidelberg entstand mit dem HCA ein internationaler Leuchtturm der Forschung, der Lehre und des öffentlichen Dialogs über die USA, Nordamerika und Europa und damit ein Eckpfeiler des transatlantischen Austausches. Es hat im Zentrum der Heidelberger Altstadt mit dem Curt und Heidemarie Engelhorn Palais ein ebenso elegantes wie kommunikatives Domizil gefunden.