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Events Speakers
Quo Vadis USA?
Der Podcast des Heidelberg Center for American Studies

Podcast "Quo Vadis USA?"

„Quo Vadis USA?“, der Podcast des Heidelberg Center for American Studies, nimmt alle zwei Wochen aktuelle Herausforderungen für die amerikanische Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft in den Blick. Er bietet Wissenschaftler*innen und anderen USA-Expert*innen ein Forum, um diese Themen aus der Perspektive ihrer Disziplin zu diskutieren und ihre Forschungsergebnisse in die Öffentlichkeit zu tragen. „Quo Vadis USA?“ ist der Nachfolger des Podcasts „Corona in den USA“, der von April 2020 bis März 2021 jede Woche die besonderen Auswirkungen der Covid-19 Pandemie jenseits des Atlantik beleuchtet hat.

Redaktion: Anja Schüler & Welf Werner
Technische Umsetzung: Julian Kramer | Audiologo: Thomas Steinbrunner
Mit freundlicher Unterstützung der Jacob-Gould-Schurman-Stiftung

Podcast Frutiger3 Trans

Folge 58 | 25. November 2021

"Wissenschaftler nach Berlin – Wie die USA ihre Botschafter auswählen"

ELISABETH PILLER, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Vor knapp fünf Monaten nominierte Joe Biden die Präsidentin der University of Pennsylvania, Amy Gutmann, als Botschafterin für die Bundesrepublik Deutschland. Ihre Nominierung muss noch durch den Senat bestätigt werden, aber sie knüpft an eine amerikanische Tradition, die ins 19. Jahrhundert zurückreicht: die Entsendung von Wissenschaftlern und Universitätspräsidenten als Botschafter nach Berlin. Über die Bedeutung von Botschaftern als Vermittler in den deutsch-amerikanischen Beziehungen und darüber, ob das digitale Zeitalter überhaupt noch Botschafter braucht, spricht Anja Schüler in dieser Ausgabe des Podcasts mit Elisabeth Piller, Juniorprofessorin für Transatlantische und Nordamerikanische Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Deutschland in den 1920er Jahren sind Thema ihres preisgekrönten ersten Buches, das in diesem Jahr erschienen ist: Selling Weimar. German Public Diplomacy and the United States.

Folge 57 | 11. November 2021

"Ein Jahr nach der Wahl – Scheitert die Biden-Präsidentschaft?"

MARTIN THUNERT, HCA

Es ist ziemlich genau ein Jahr her, dass Joe Biden und Kamala Harris ihren Sieg bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen verkünden konnten. Der neu gewählte Präsident und seine Nummer zwei versprachen Anfang November 2020, die USA mit besonnener Politik aus den Trump‘schen Chaos-Jahren zu führen, und in der Tat beindruckte Joe Biden während der Anfangsphase seiner Präsidentschaft mit Entschlusskraft und schnellem Vorgehen. Ganz oben auf seiner nationalen Agenda standen die Bewältigung der Covid-19 Pandemie und der damit verbundenen Wirtschaftskrise, mehr Gerechtigkeit für benachteiligte Gruppen der amerikanischen Gesellschaft und eine Einwanderungsreform; auf der internationalen Agenda fanden sich vor allem die Bekämpfung des Klimawandels und der Rückzug aus Afghanistan. Welche Punkte dieser Agenda konnte er bis jetzt umsetzen? Und wo hapert es? Darüber spricht Anja Schüler in dieser Folge des HCA-Podcasts mit Martin Thunert, Senior Lecturer für Politikwissenschaft am HCA.

 

Folge 56 | 29. Oktober 2021

"Pox, Populism, and Politics: Three Centuries of American Vaccination Controversies"

ROBERT JOHNSTON, University of Illinois

Colder weather has arrived in the Northern hemisphere and once again, the number of Covid 19-infections is on the rise. Yet, prospects don’t seem quite as bleak this year because many of us have received a vaccine to protect us from a severe case of Covid. Those vaccines have been developed in record time; they have also caused severe controversies, especially about vaccine mandates. But such conflicts did not start during the Covid-19 pandemic; they date back centuries. In this episode of the HCA podcast, Anja Schüler vaccination controversies of the past with Robert Johnston, professor of history at the University of Illinois Chicago. He is currently working on a book entitled Pox, Populism and Politics: Three Centuries of American Vaccination Controversies.

Folge 55 | 15. Oktober 2021

"Deutschland und die USA 1871-2021"

Detlef Junker, HCA

Diese Folge des HCA Podcasts blickt auf 150 Jahre transatlantische Beziehungen zwischen dem 1871 gegründeten deutschen Nationalstaat und den USA. Anlass ist eine Neuerscheinung auf dem Buchmarkt, der Band „Deutschland und die USA, 1871-2021.“ Anja Schüler spricht mit dem Historiker und Gründungsdirektor des HCA, Detlef Junker, über lebensgeschichtliche Zusammenhänge in der Wissenschaft, Wendepunkte in den deutsch-amerikanischen Beziehungen, Leitmotive der Interpretation und die Rolle Donald Trumps in dieser wechselvollen Geschichte.

 

Folge 54 | 29. September 2021

"‘Autorität und Vertrauen‘. Das Graduiertenkolleg am HCA"

ULRIKE GERHARD, HCA

Der HCA Podcast berichtet regelmäßig über Forschungsprojekte in den Amerikastudien. In dieser Folge geht es um die Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern im Graduiertenkolleg "Autorität und Vertrauen in der amerikanischen Kultur, Gesellschaft, Geschichte und Politik" (GKAT). Das Kolleg ist seit 2017 am HCA angesiedelt und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 3,5 Millionen EURO gefördert. Anja Schüler unterhält sich mit Ulrike Gerhard, einer GKAT-Sprecherin, über die Promotion in der Gruppe, interdisziplinäre Forschung, die Bedeutung des Oberthemas und einzelne Projekte des Kollegs.

Folge 53 | 15. September 2021

"Welt im Lockdown. Die globale Krise und ihre Folgen"

Autorengespräch mit ADAM TOOZE, Columbia University

Vor rund zwanzig Monaten, im Januar letzten Jahres, gab der chinesische Staatspräsident Xi Jinping bekannt, dass sich in China ein tödliches neues Virus ausbreitet. Seitdem haben zahlreiche Gesellschaften eine Reihe von sogenannten Lockdowns aushalten müssen, in denen große Teile des öffentlichen Lebens stillgestanden haben, oft mit verheerenden Auswirkungen auf die Wirtschaft; andere Länder glaubten, weitgehend ohne eine solche radikale Maßnahme auskommen zu können. In seinem neuen Buch Welt im Lockdown. Die globale Krise und ihre Folgen schildert der Wirtschaftshistoriker Adam Tooze von der Columbia University in New York, wie und warum Staaten auf sehr unterschiedliche Weise und mit sehr unterschiedlichen Resultaten auf die Covid-19 Pandemie reagiert haben. In dieser Ausgabe des HCA Podcasts spricht Anja Schüler mit Adam Tooze über die Pandemie, ihre globalen Auswirkungen und Lektionen für die Zukunft.

 

Folge 52 | 1. September 2021

"Ehrendoktorwürde gegen Rassismus – Die Geschichte von James W.C. Pennington"

Jan Stievermann, HCA und Wissenschaftlich-Theologisches Seminar der Universität Heidelberg

Auf ihrem letzten Staatsbesuch in den USA konnte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel über eine besondere Ehrung der Johns Hopkins Universität freuen – es war für sie bereits die 18. dieser Art. Die Rede ist von der Ehrendoktorwürde, einer Auszeichnung, die Universitäten an Akademikerinnen und Nicht-Akademiker für herausragende akademische oder wissenschaftliche Verdienste vergeben. In dieser Ausgabe des HCA Podcasts geht es um eine ganz besondere Ehrendoktorwürde, verliehen von der Universität Heidelberg vor über 170 Jahren. Es war womöglich die erste Ehrendoktorwürde weltweit, die an einen Afroamerikaner ging – an James W.C. Pennington, einen presbyterianischen Pfarrer aus den USA, der als 20 jähriger der Sklaverei entkam. Wer war James W. C. Pennington und was war seine besondere Verbindung zur Heidelberger Universität, die seit zehn Jahren unter anderem mit der Verleihung eines Preises an diesen Reformer und Aktivisten der Anti-Sklaverei Bewegung erinnert. Darüber spricht Anja Schüler mit dem Heidelberger Kirchenhistoriker Jan Stievermann.

Folge 51 | 18. August 2021

"The Right to Bear Arms? Waffenbesitz und gesellschaftliche Polarisierung in den USA"

Stefanie Wallbraun, GKAT

Aus den USA erreichen uns fast wöchentlich Berichte über Amokläufe und Schießereien. Die Nachrichten, die bei uns ankommen, sind allerdings nur die Spitze des Eisbergs – im letzten Jahr starben knapp 20.000 Menschen in den USA durch eine Kugel. In diesem Jahr gab es landesweit bereits mehr als 150 sogenannte Massenschießereien. In den USA ist der Erwerb von Schusswaffen einfach, die meisten Politiker stellen sich gegen eine strengere Regulierung. Interessanterweise findet sich lediglich in dreißig Prozent der amerikanischen Haushalte eine Waffe – beim Thema Waffenbesitz scheint die U.S.-Gesellschaft also ähnlich gespalten wie bei vielen anderen sozialen und kulturellen Fragen. Über Waffenbesitz und gesellschaftliche Polarisierung spricht Anja Schüler in dieser Folge des HCA Podcasts mit Stefanie Wallbraun vom Heidelberger Graduiertenkolleg „Autorität und Vertrauen“.

 

Folge 50 | 4. August 2021

Folge 50: "The Story of the Camden 28 – What Makes for a Successful Political Trial?"

Michelle Nickerson, Loyola University

The history of political trials in the United States has garnered some attention recently, not the least because of the Netflix production about the trial of the Chicago 7 that came out last fall. Less known than the events that unfolded after the 1968 Democratic convention in Chicago but no less interesting was the trial of 28 anti-Vietnam War activists in Camden, New Jersey, five years later. In this episode, Anja Schüler talks to Michelle Nickerson about her ongoing study of the Camden 28. Michelle Nickerson is a historian of women and gender, U.S. politics, social movements, cities and suburbs, and American religion at Loyola University. For the past semester, she has been a Fulbright professor at the HCA.

Folge 49 | 21. Juli 2021

"Nach der Krise – Läuft die U.S. Wirtschaft heiß?"

Welf Werner, HCA

Nach den amtlichen Quartalszahlen erleben die USA bereits seit Juni letzten Jahres ein außerordentlich starkes Wirtschaftswachstum. Augenblicklich boomt ganz besonders der private Konsum. Die Gründe dafür scheinen auf der Hand zu liegen: In der ersten Phase der Covid-Pandemie im letzten Jahr haben die Amerikaner weniger ausgegeben als sonst. Außerdem konnten sie schon während der Trump-Administration von massiven staatlichen Unterstützungsmaßnahmen profitieren. Joe Biden hat nun im März dieses Jahres die pandemiebedingten Maßnahmen ausgeweitet mit einem weiteren billionenschweren Konjunkturprogramm. Wenige Wochen später schlug seine Administration nochmals Programme im Umfang von mehreren Billionen Dollar vor. Während diese Vorschläge gegenwärtig im Kongress verhandelt werden, warnt die amerikanische Finanzministerin Janet Yellen bereits vor Übermut. Läuft die U.S. Wirtschaft jetzt heiß? Über diese Frage sprechen Anja Schüler und Welf Werner im HCA Podcast.

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Folge 48 | 9. Juli 2021

"One Person, One Vote? Untergraben die ‚Wahlrechtsreformen’ die amerikanische Demokratie?"

David Sirakov, Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz

Die Präsidentschaftswahlen 2020 waren hart umkämpft. Joe Biden konnte am Ende in einigen wahlentscheidenden Staaten einen knappen Sieg davontragen, auch weil vor allem schwarze Wählerinnen und Wähler stundenlang vor den Wahllokalen ausgeharrt haben. Freiwillige brachten Essen und Getränke vorbei. Doch künftig darf in Georgia keine Flasche Wasser mehr gereicht werden, die Frist für die vorzeitige Stimmabgabe wurde verkürzt, die Beantragung der Briefwahl erschwert. In den vergangenen Monaten haben 14 republikanisch regierte Einzelstaaten über zwei Dutzend solcher Gesetze verabschiedet, über 60 Vorhaben befinden sich in weiteren Staaten im Gesetzgebungsprozess. Viele dieser Staaten gehören zu den bei Präsidentschaftswahlen umkämpften Swing States, oft richten sich diese Gesetze gegen Wählergruppen, die traditionell die Demokraten unterstützen. Was genau besagen diese neuen Gesetze? Welche Auswirkungen könnten sie auf den Wahlprozess haben? Und was sagen die amerikanischen Gerichte dazu? Darüber spricht Anja Schüler in dieser Folge des HCA Podcasts David Sirakov von der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz.

Folge 47 | 23. Juni 2021

"Eine Walldorfer Geschichte – Jüdisches Exil in den USA"

Wolfgang Widder, Wiesloch

In der 47. Folge des HCA Podcasts geht es um eine „Walldorfer Geschichte,“ die Geschichte der jüdischen Familie Klein. Während die Kinder Irmgard, Kurt und Max in den 1930er Jahren in die USA auswandern konnten, wurden die Eltern Ludwig und Alice 1940 ins französische Lager Gurs und 1942 nach Auschwitz deportiert, wo sie ermordet wurden. Die Planung für eine Gedenkfeier zu Kurt Kleins 100. Geburtstag 2020 war der Anstoß für ein breit gefächertes Erinnerungsprojekt, an dem auch das HCA beteiligt ist. Anja Schüler spricht mit Wolfgang Widder über den Ursprung und die Zukunft dieses Vorhabens. Mehr Informationen auf www.kurt-klein.de.

 

Folge 46 | 9. Juni 2021

"Farewell Consul General Lacina – Looking Back on Three Years in Southwest Germany"

Consul General Patricia Lacina, U.S. Consulate General Frankfurt

Usually, the HCA podcast looks at where the United States is headed, but in this episode Anja Schüler talks to a person who is on the move a lot: U.S. Consul General Patricia Lacina, who is about to leave the Consulate in Frankfurt after a three-year tour. Tune in for a conversation about transatlantic relations, running the world’s biggest consulate during a pandemic, and past and future postings.

Folge 45 | 26. Mai 2021

"Troop Withdrawal from Afghanistan – A Sea Change in U.S. Foreign Policy?"

Ben Hodges, LTG (ret.), Pershing Chair in Strategic Studies Center for European Policy Analysis, Washington, D.C.

U.S. President Joe Biden declared last month that his country had accomplished its mission of denying terrorists a safe haven in Afghanistan and announced complete withdrawal of the roughly 3.000 remaining U.S. troops by September 11 – the twentieth anniversary of the terrorist attacks on the United States that triggered the intervention. U.S. troops began withdrawal on April 25; it could be completed as early as July 4. America’s war in Afghanistan has seen four presidents, more than 13,000 air strikes, cost 2,400 American lives, and left 20,000 troops injured. This episode of the HCA podcast looks back on this conflict and ponders the future of Afghanistan. Anja Schüler talks with Lieutenant General (ret.) Ben Hodges, who served as commanding general, United States Army Europe and is currently the Pershing Chair in Strategic Studies at the Center for European Policy Analysis in Washington D.C.

 

Folge 44 | 12. Mai 2021

"Zwischenbilanz Biden – Ist der Interventionsstaat zurück?"

BORIS VORMANN (Bard College, Berlin)

In Washington ist die neue Administration jetzt seit gut 100 Tagen am Werk, und es scheint, als sei Joe Biden genau der Präsident, den die USA jetzt brauchen. In seiner Rede vor dem Kongress vor zwei Wochen wirkte er entschlossen und dynamisch. Die Covid-Impfkampagne hat rasant an Fahrt aufgenommen, in Folge dessen zieht in der amerikanischen Wirtschaft und an den Schulen langsam wieder Normalität ein. Jetzt will der Präsident ein Wirtschaftsprogramm auflegen, das gigantische Summen in die Infrastruktur, den Arbeitsmarkt und den Wohnungsbau investieren will, aber auch Subventionen für Kinderbetreuung, bezahlte Elternzeit und einen Ausbau des Pflegesektors vorsieht. Über diese innenpolitischen Vorhaben des neuen Präsidenten spricht Anja Schüler in dieser Folge des HCA Podcasts mit Boris Vormann, Professor für Politikwissenschaft am Bard College in Berlin.

Folge 43 | 28. April 2021

"100 Tage Biden – Ist der Neustart der deutsch-amerikanischen Beziehungen geglückt?"

JACKSON JANES (The German Marshall Fund of the United States)

Vor gut 100 Tagen ist mit Joe Biden wieder ein Transatlantiker der alten Schule ins Weiße Haus eingezogen – Zeit eine erste Bilanz dieser neuen Präsidentschaft zu ziehen. Diese Ausgabe des HCA Podcasts richtet den Blick auf die transatlantischen Beziehungen und speziell auf das deutsch-amerikanische Verhältnis – ist der Neustart nach vier Jahren Trump geglückt? Anja Schüler spricht mit Jackson Janes, Senior Fellow beim German Marshall Fund in Washington, D.C. und President Emeritus des American Institute for Contemporary German Studies an der Johns Hopkins University.

 

Folge 42 | 14. April 2021

"Arbeitsbeziehungen in den USA und Deutschland: Warum in den USA die Mitbestimmung im Aufsichtsrat auf Ablehnung trifft"

THOMAS PEUTNER(John Deere Deutschland)

Der neue US-Präsident und selbsterklärte „Gewerkschaftsmann“ Joe Biden versprach im Wahlkampf seinen Anhängern, der arbeitnehmerfreundlichste Präsident zu sein, den die USA je hatten. Grund genug für diese Ausgabe des HCA Podcasts, die Arbeitsbeziehungen in den USA und Deutschland näher in den Blick zu nehmen. Martin Thunert, Senior Lecturer für Politikwissenschaft am HCA, unterhält sich dazu mit Thomas Peuntner, promovierter Ökonom und seit 2016 Global Human Resources Director des großen amerikanischen Landtechnikherstellers John Deere für Europa, den Nahen und Mittleren Osten mit Sitz in Mannheim. Wird das deutsche Modell der Mitbestimmung für die USA attraktiv oder überwiegt jenseits des Atlantiks weiterhin die Skepsis gegenüber dieser Art der Arbeitnehmer*innenvertretung? Worin liegen die jeweiligen Hauptstärken und Hauptschwächen der Arbeitsbeziehungen in den USA und Deutschland – ganz generell, aber auch im Spezifischen? Hören Sie rein …

Folge 41 | 31. März 2021

"Coalition of the unWilling and unAble? A Book Talk with John Deni"

JOHN DENI(Strategic Studies Institute, United States Army War College)

Two months into his presidency, Joe Biden convened his first formal news conference on March 25, and he had a few things to say about foreign policy, something that understandably has been on the back burner because of the pandemic. The world got a glimpse about how he views his country’s role on the global stage. The future of American geopolitics is the topic of this episode of the HCA podcast. Anja Schüler is talking to John Deni, Research Professor at the U.S. Army War College’s Strategic Studies Institute and an adjunct lecturer at the American University’s School of International Service. Previously, he worked for 8 years as a political advisor to the U.S. military in Europe, and during that time he also was an adjunct lecturer at Heidelberg University’s Institute for Political Science. John Deni holds degrees from the College of William & Mary, American University, and George Washington University, and his new book is entitled The Coalition of the unWilling and the unable: European Realignment and the Future of American Geopolitics.

 

Folge 40 | 17. März 2021

"Wintersturm in Texas – Neue Impulse für die amerikanische Klimadiskussion?"

BASTIAN HERMISSON (Heinrich-Böll Stiftung, Büro Nordamerika, Washington, D.C.)

Mitte Februar wurden die USA von einem katastrophalen Wintersturm heimgesucht. Fast überall im Land fielen die Temperaturen weit unter null Grad. Aber dieser Kälteeinbruch ist nur ein extremes Wetterphänomen auf dem nordamerikanischen Kontinent. In Kalifornien wüten die Waldbrände jedes Jahr heftiger, die Staaten an der Atlantik- und der Golfküste werden in immer kürzeren Abständen von immer heftigeren Wirbelstürmen heimgesucht. Ohne Zweifel – der Klimawandel erhöht das Risiko für extreme Wetterverhältnisse, auch und gerade in den USA. Die Biden-Administration hat die Bekämpfung der globalen Erderwärmung wieder zur Priorität gemacht. Um die Klimadiskussion in den USA und die amerikanische Umweltpolitik geht es in dieser Ausgabe des HCA Podcasts. Zu Gast ist Bastian Hermisson, der Leiter des Nordamerikabüros der Heinrich-Böll-Stiftung in Washington D.C.

Folge 39 | 3. März 2021

"After the Big Chill: Relaunching German-American Relations"

Jeffrey Rathke (American Institute for Contemporary German Studies, Washington, D.C.)

The HCA podcast has a new name: “Corona in den USA” becomes “Quo Vadis USA?” While the Covid-19 pandemic is by no means behind us, we know that there is great interest out there in topics beyond Corona, especially since the Biden administration took office. In our podcast, we want to find out where the country is headed. The first episode of “Quo Vadis USA?” focuses on the relaunch of German-American relations since the inauguration of the 46th president. Anja Schüler talks to Jeffrey Rathke, the director of the American Institute for Contemporary German Studies at Johns Hopkins University, about issues is on the transatlantic agenda, the role of the pandemic for the renewal of transatlantic relations, and whether the Biden administration will “build back better.”

 

Folge 38 | 18. Februar 2021

"Seuchen kennen keine Grenzen – Zur Geschichte von Epidemien im American Empire"

ANDREA WIEGESHOFF (Universität Marburg)

Seit einem guten Jahr beobachten wir, wie Staaten auf der ganzen Welt der Covid-19 Pandemie begegnen. Ein großer Teil der Maßnahmen schränkt Bürgerinnen und Bürger in ihrer Mobilität ein, angefangen von nächtlichen Ausgangsverboten und Reisebeschränkungen über die häusliche Quarantäne, die Schließung von Grenzen bis zur Abriegelung von Städten oder ganzen Bundesländern. Solche Abschottungsmaßnahmen reichen weit in die Geschichte zurück und sind schon für die europäischen Pestpandemien im 14. Jahrhundert belegt. In der 38. Folge des HCA Podcasts spricht Anja Schüler mit Andrea Wiegeshoff von der Universität Marburg über Seuchenbekämpfung aus historischer Perspektive. Ab der kommenden Folge wird der HCA Podcast unter einem neuen Titel zunehmend aktuelle Herausforderungen für die amerikanische Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft in den Blick nehmen und jede Woche fragen: „Quo Vadis USA?“

Folge 37 | 11. Februar 2021

"Das CoronaNET Forschungsprojekt"

LUCA MESSERSCHMIDT (TU München)

Seit Beginn der globalen Covid-19-Pandemie vor über einem Jahr haben Regierungen in aller Welt mit einer Vielzahl von Maßnahmen reagiert, von den AHA Regeln bis zu strengen Lockdowns. An der TU München haben Forscherinnen und Forscher bereits im März 2020 begonnen, die Daten zu diesen politischen Strategien zusammenzutragen. Knapp ein Jahr später umfasst die weltweit größte Datenbank zu diesem Thema 50.000 Maßnahmen in 195 Staaten; damit bietet dieses Open Science Projekt eine einzigartige Grundlage für die Analyse der Pandemiemaßnahmen. Alle Daten können unter coronanet-project.org abgerufen werden. In dieser Folge des HCA Podcasts hat Anja Schüler mit Luca Messerschmidt, einem der Projektleiter des Corona-Nets, über seine Arbeit gesprochen.

 

Folge 36 | 4. Februar 2021

"'What’s for Dinner?' Ernährungsunsicherheit in der Pandemie"

COSIMA WERNER (Institut für Geographie, Universität Heidelberg)

Auch in den USA haben die Impfungen gegen Covid-19 begonnen, aber die Pandemie wütet weiter, und die sozialen Verwerfungen sind enorm. In der schlimmsten Wirtschaftskrise seit der großen Depression in den 1930er Jahren können Millionen Amerikaner ihre Familie nicht ernähren. Viele Amerikanerinnen und Amerikaner sind zum ersten Mal in ihrem Leben auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Während vor der Krise etwa 35 Millionen Menschen eine solche Unterstützung erhielten, gehen Schätzungen jetzt davon aus, dass 54 Millionen in „Ernährungsunsicherheit“ leben, also in einer Situation, in der sie sich nicht ausreichend mit Lebensmitteln versorgen können. Darunter sind viele Kinder und überproportional viele Afroamerikaner und Hispanics. Vor den Lebensmittelausgaben bilden sich kilometerlange Autoschlangen, und in den Supermärkten haben die Ladendiebstähle deutlich zugenommen, besonders von Brot, Reis, Nudeln und Babynahrung. In dieser Folge des HCA Podcasts spricht Anja Schüler mit der Stadtgeografin Cosima Werner über das Ausmaß dieser Krise. Sie ist Mitglied des am HCA angesiedelten Graduiertenkollegs „Autorität und Vertrauen“, und in ihrem Dissertationsprojekt geht es um die Bedeutung von convenience stores in den Armutsvierteln von Detroit und Chicago.

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Folge 35 | 28. Januar 2021

"Heidelberg and Palo Alto in the Pandemic: Global Challenges - Local Solutions"

ECKART WÜRZNER & TOM DUBOIS (Mayor of Heidelberg & Mayor of Palo Alto, CA)

For the past eight months, the HCA podcast has been following the ramifications of the global Covid-19 pandemic. This Folge takes a look at how cities on both sides of the Atlantic have faced and continue to face the enormous challenges of this crisis. It focuses on Heidelberg and Palo Alto, California, the not-so-secret capital of Silicon Valley. The two cities joined the “Smart City Alliance” in 2013 and established a more formal partnership in 2017. They are both homes to renowned universities and research institutions and committed to developing innovative solutions for problems both cities deal with like an enormous traffic density and affordable housing; during the past year, the pandemic has added a new dimension to city politics. Anja Schüler talks to mayors Tom DuBois and Eckhart Würzner about local solutions to a global challenge.

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Folge 34 | 21. Januar 2021

"Die ersten 100 Tage – Welche Anti-Corona Maßnahmen ergreift die neue U.S. Regierung?"

SARAH WAGNER (Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz)

Der 46. Präsident der Vereinigten Staaten hat sein Amt angetreten und auf die neue Administration warten viele Herausforderungen. Schon in den ersten Stunden seiner Amtszeit hat Joe Biden per Dekret wichtige politische Entscheidungen getroffen. Diese Ausgabe des HCA Podcasts nimmt die Corona-Politik der neuen U.S.-Regierung etwas näher in den Blick. Zu Gast ist Sarah Wagner von der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Demokratischen Partei und besonders auch mit der amerikanischen Sozialpolitik und betreibt zusammen mit David Sirakov den Podcast „Amerikas Verfassung“.

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Folge 33 | 14. Januar 2021

"Vor der Amtseinführung - Welche Herausforderungen warten auf die Biden-Administration?"

MARTIN THUNERT (Senior Lecturer Political Science, Heidelberg Center for American Studies, Universität Heidelberg)

Eine Woche vor der Amtseinführung des 46. U.S.-Präsidentenwerfen Anja Schüler und Martin Thunert einen Blick auf die Agenda der Biden-Administration, bei der ja nicht zuletzt die Bekämpfung der Corona-Pandemie eine wichtige Rolle spielen wird. Sie blicken aber auch zurück auf die Ereignisse vom 6. Januar, als ein vom Präsidenten angestachelter Mob das amerikanische Parlament stürmte, in dem die Abgeordneten dabei waren, den Wahlsieg von Joe Biden und Kamala Harris zu bestätigen und sprechen darüber, ob die Republikanische Partei sich in einer Existenzkrise befindet.

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Folge 32 | 8. Januar 2021

"Marsch auf das Kapitol"

MANFRED BERG (Curt Engelhorn Professor für Amerikanische Geschichte, Historisches Seminar, Universität Heidelberg)

Zwei Wochen vor der Amtseinführung Joe Bidens erreichen uns aus der amerikanischen Hauptstadt Bilder von beispiellosen Ausschreitungen. Eine Versammlung von Trump-Unterstützern, bei der auch der amtierende Präsident sprach, ist in einen Sturm auf das Parlament eskaliert. Scharenweise drangen Trump-Anhängerinnen und –Anhänger in das Kapitol ein, wo die Abgeordneten dabei waren, Joe Bidens Wahlsieg formell zu bestätigen. Fünf Menschen kamen ums Leben, mehr als 90 wurden festgenommen. In dieser Sonderausgabe des HCA Podcasts spricht Anja Schüler mit Manfred Berg, Inhaber des Curt-Engelhorn Lehrstuhls für amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg und stellvertretender Direktor des HCA, über die Bedeutung dieser Ereignisse für die politische Zukunft Donald Trumps und der Republikaner.

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Folge 31 | 17. Dezember 2020

"Nach den Präsidentschaftswahlen: Ein historischer Blick auf die aktuelle Lage"

HEDWIG RICHTER (Universität der Bundeswehr München)

In dieser Ausgabe des HCA Podcasts blickt Anja Schüler zusammen mit der Historikerin Hedwig Richter noch einmal zurück auf die Präsidentschaftswahlen im Corona-Jahr und auf die historischen Wurzeln des amerikanischen Wahlsystems. Waren die USA vielleicht immer ein wenig anfälliger für Wahlmanipulationen als andere Demokratien? Hat es in der Geschichte der amerikanischen Wahlen schon einmal eine vergleichbare Legitimationskrise gegeben wie 2020? Und wie steht es um eine Reform eines Wahlsystems, in dem zwischen Wahl und Amtseinführung fast drei Monate liegen?

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Folge 30 | 10. Dezember 2020

"Welche Wirtschaftskonzepte hat die neue U.S. Regierung?"

CARSTEN BRZESKI (Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING)

Die Covid-19 Pandemie hat weltweit, auch in den USA, zu tiefgreifenden wirtschaftlichen Verwerfungen geführt. Für das Jahr 2020 prognostiziert der Internationale Währungsfond einen Rückgang der U.S.-amerikanischen Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorjahr um 4% und damit den schwersten wirtschaftlichen Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg. Die neue U.S. Regierung, die am 20. Januar die Amtsgeschäfte übernimmt, wird alle Hände voll zu tun haben, schnell Abhilfe zu schaffen. Welf Werner spricht mit Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING Bank, über aktuelle Fragen der Fiskal- und Geldpolitik in den USA. Sie werfen auch einen vergleichenden Blick auf den Euroraum und widmen sich der Frage, wie die Finanzmärkte einen stärker interventionistischen wirtschaftspolitischen Kurs in den USA beurteilen werden.

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Folge 29 | 3. Dezember 2020

"Corona-Update aus Washington, D.C."

AXEL JANSEN (Deutsches Historisches Institut, Washington, D.C.)

In den letzten Wochen melden die USA fast täglich neue Höchststände bei den Coronainfektionen und Todesfällen. In vielen Gegenden werden die Betten auf den Intensivstationen knapp. Auch Amerika befindet sich mitten in der zweiten Welle. Diese Ausgabe des HCA Podcasts nimmt die aktuelle Coronalage in den USA in den Blick. Anja Schüler spricht mit Axel Jansen, dem stellvertretenden Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Washington, D.C., über das Leben in der amerikanischen Hauptstadt, die Coronastrategie der Biden-Administration, das Hoffen auf einen Impfstoff und Weihnachtsfeiern im Weißen Haus.

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Folge 28 | 26. November 2020

"Nach den U.S. Präsidentschaftswahlen – Neustart der internationalen Beziehungen?"

REINHARD WOLF (Universität Frankfurt)

Vier Wochen nach den U.S. Präsidentschaftswahlen nimmt Joe Bidens Kabinett trotz der Störfeuer aus dem Trumplager Konturen an. Der neue amerikanische Präsident und seine Mannschaft sehen sich riesigen Aufgaben gegenüber. Ganz oben auf der Liste steht sicherlich die Bekämpfung der Coronapandemie, aber auch die Frage, ob die USA wieder verstärkt die Rolle einer internationalen Ordnungsmacht übernehmen werden. Um einen Neustart für die internationalen Beziehungen des Landes geht es in dieser Ausgabe des HCA Podcasts, zu Gast ist Reinhard Wolf. Er ist Inhaber der Professur für Internationale Beziehungen mit dem Schwerpunkt Weltordnungsfragen an der Goethe-Universität Frankfurt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Rolle, die Status und Emotionen in der internationalen Politik spielen; sein neuestes Projekt ist eine Studie über Respekt und Respektlosigkeit in den internationalen Beziehungen.

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Folge 27 | 19. November 2020

"Nach den Präsidentschaftswahlen: Überlebt der Trumpismus in der Republikanischen Partei?"

PHILIPP ADORF (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Die amerikanischen Präsidentschaftswahlen liegen bereits mehr als zwei Wochen zurück, aber sie beschäftigen uns immer noch. Donald Trump hat bis jetzt weder dem gewählten Präsidenten Joe Biden gratuliert noch macht er Anstalten, die Amtsgeschäfte zu übergeben, was insbesondere die Koordination der Anti-Corona Maßnahmen erschwert. Zwar melden sich nach und nach Republikaner zu Wort, die Trump auffordern, seine Wahlniederlage einzugestehen, aber viele prominente Parteimitglieder schweigen. Andere unterstützen Trumps Narrativ von der gefälschten Wahl. Die aktuelle Ausgabe des HCA Podcasts wirft einen Blick auf die Zukunft der Republikanischen Partei, in der es mit Trump nicht weiterzugehen scheint, aber ohne ihn und die Politik, für die er steht, vielleicht auch nicht. Anja Schüler spricht mit Philipp Adorf vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie an der Universität Bonn. Er hat unter anderem zum Aufstieg der Republikanischen Partei in den Südstaaten und zur Bedeutung des demographischen Wandels für die Parteienlandschaft in den USA geforscht.

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Folge 26 | 12. November 2020

"Nach den Präsidentschaftswahlen – Wie geht es den U.S. Demokraten?"

SARAH WAGNER (Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz)

Die USA haben gewählt. Zwar weigert sich der 45. Präsident auch noch eine Woche nach der Wahl, seine Niederlage anzuerkennen und strengt Klagen gegen das Wahlergebnis an, aber es sieht doch so aus, als würde der Demokrat Joe Biden mit Kamala Harris als Vizepräsidentin im Januar ins Weiße Haus einziehen. Auf ihn und seine Partei warten riesige Herausforderungen; die Bewältigung der globalen Pandemie und einer Wirtschaftskrise ungeheuren Ausmaßes stehen wahrscheinlich ganz oben auf der Liste, aber es gibt auch noch andere Themen, die der Partei wichtig sind. Die aktuelle Ausgabe des HCA Podcasts nimmt die Demokratische Partei und ihre Agenda in den Blick. Zu Gast ist Sarah Wagner, Politikwissenschaftlerin und Bildungsreferentin der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz. Sie hat sich in zahlreichen Publikationen mit Geschichte und Gegenwart der Demokratischen Partei in den USA beschäftigt.

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Folge 25 | 5. November 2020

"Die U.S. Präsidentschaftswahlen: Wer hat gewonnen?"

MANFRED BERG & MARTIN THUNERT (Curt Engelhorn Professor für Amerikanische Geschichte, Historisches Seminar / Senior Lecturer Political Science, Heidelberg Center for American Studies)

Amerika hat gewählt, aber wir können noch nicht mit Sicherheit sagen, wer der nächste Präsident der Vereinigten Staaten sein wird. In den wahlentscheidenden Staaten dauern die Auszählungen an, in einigen drohen Neuauszählungen. Noch eine Woche vor der Abstimmung sahen die Umfragen Joe Biden mit einer komfortablen Mehrheit, die in den letzten Tagen vor der Wahl allerdings geschrumpft ist. Die Hochrechnungen in der Wahlnacht zeigten ein ähnliches Bild für beide Bewerber – ehemals komfortable Margen schrumpften, mal lag der eine Kandidat in Führung, mal der andere. In einigen Staaten kann man noch immer nicht mit Sicherheit sagen, wer gewonnen hat; sie werden am Ende entscheidend für die notwendige Mehrheit im Wahlmännergremium sein, das dann wiederum den Präsidenten wählt. Diese Folge des HCA Podcasts versucht, dieses Chaos etwas zu lichten. Anja Schüler spricht mit Manfred Berg, Inhaber des Curt Engelhorn Lehrstuhls für amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg und Martin Thunert, Senior Lecturer Politikwissenschaft am HCA.

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Folge 24 | 29. Oktober 2020

"Die U.S. Präsidentschaftswahlen: Wer gewinnt?"

MARTIN THUNERT (Senior Lecturer Political Science, Heidelberg Center for American Studies, Universität Heidelberg)

Am 3. November ist es soweit: Mitten in einer globalen Pandemie entscheiden die U.S. Bürgerinnen und Bürger über eine zweite Amtszeit für Donald Trump. Die Coronapandemie ist ein zentrales Thema im Wahlkampf; über 225.000 Amerikaner sind ihr bereits zum Opfer gefallen. Der demokratische Herausforderer Joe Biden wird nicht müde, das Corona-Management der Trump-Administration zu attackieren. Er wirft dem Amtsinhaber Missmanagement und einen Mangel an Verantwortungsbewusstsein und Mitgefühl vor. Donald Trump weiß, dass er in den Umfragen derzeit nicht gut dasteht. Das Wochenende verbrachte er mit einem sogenannten „campaign blitz“, mit Großveranstaltungen in North Carolina, Ohio und Wisconsin. Diese Bundesstaaten muss er gewinnen, um seine Chance auf eine Wiederwahl zu wahren. In dieser Folge des HCA Podcasts blickt Anja Schüler mit Martin Thunert, dem Senior Lecturer Politikwissenschaft am HCA, auf die möglichen Entscheidungen der Früh- und Briefwähler, die Lage in den Swing States, die Umfragewerte von Joe Biden und erörtert die Frage, ob es für Trump doch noch einen Weg gibt, im Oval Office zu bleiben.

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Folge 23 | 22. Oktober 2020

"Droht eine Chaos-Wahl?"

MANFRED BERG (Curt Engelhorn Professor für Amerikanische Geschichte, Historisches Seminar, Universität Heidelberg)

Die USA wählen in weniger als zwei Wochen mitten in einer Pandemie ihren neuen Präsidenten. Viele Kommentatoren entwickeln ein zunehmend chaotisches Szenario für diese Wahlen: die Zahl der Wahllokale wurde dezimiert; sie sind nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie unterbesetzt; Millionen von Briefwahlunterlagen sollen von einer Post befördert werden, die in desolatem Zustand ist; ein unterlegener Präsident verweigert den friedlichen Machtwechsel. Am Ende entscheidet der Oberste Gerichtshof, wo sich der Amtsinhaber mit der Besetzung eines dritten Richterpostens im Hauruckverfahren noch kurz vor der Wahl eine solide Mehrheit verschafft hat. Zudem ruft der Präsident rechte Milizen auf, seinen Machtanspruch mit Waffengewalt zu verteidigen. Aber wie wahrscheinlich ist ein solches Szenario? Über die Frage, ob eine Chaos-Wahl droht, spricht Anja Schüler in dieser Ausgabe des HCA Podcasts mit Manfred Berg, Inhaber des Curt Engelhorn Lehrstuhls für amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg und stellvertretender Direktor des HCA.

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Folge 22 | 15. Oktober 2020

"Kamala Harris – The Woman a Heartbeat Away From the Presidency?"

MANISHA SINHA (James L. and Shirley A. Draper Chair in American History, University of Connecticut)

Presidential elections in the U.S. are less than three weeks away. This episode of the HCA podcast takes a closer look at the vice-presidential candidate of the Democratic Party, Kamala Harris. Anja Schüler is talking to Manisha Sinha, Draper Chair in American History at the University of Connecticut. Her most recent book, The Slave's Cause: A History of Abolition won the 2017 Frederick Douglass Book Prize. Manisha Sinha has spoken several times at the HCA, most notably at the inauguration of the James W.C. Pennington Award, which pays tribute to a former slave who in 1849 received an honorary doctorate from the University of Heidelberg.

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Folge 21 | 8. Oktober 2020

"Die Alternative – Wofür steht das Biden-Harris Ticket?"

CHRISTIAN LAMMERT (Professor für Politikwissenschaft, FU Berlin)

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie dominieren den U.S. Präsidentschaftswahlkampf. Joe Biden und Kamala Harris – das „Ticket“ der Demokraten – stehen für eine bessere Gesundheitsfürsorge, ein neues Konjunkturprogramm und den Kampf gegen strukturellen Rassismus. Über diese Themen, eine andere Art von Krisenmanagement und die Auswirkungen von Donald Trumps Covid-19 Erkrankung auf die Wahl spricht Anja Schüler in dieser Folge des HCA Podcasts mit dem Politikwissenschaftler Christian Lammert. Er hat seit 2012 die Professor für Nordamerikanische Politikwissenschaft am John F. Kennedy Institut der Freien Universität Berlin inne; zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die amerikanische Sozial- und Gesundheitspolitik, beides Themen, die in Joe Bidens Wahlkampf im Vordergrund stehen.

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Folge 20 | 1. Oktober 2020

"Eine Bilanz der Trump-Präsidentschaft"

ANDREAS FALKE (Professor für Auslandswissenschaft, Universität Erlangen-Nürnberg)

In dieser Folge des HCA Podcast ziehen Anja Schüler und der Politikwissenschaftler Andreas Falke eine erste Bilanz der Präsidentschaft von Donald Trump – hat er in den Augen seiner Anhänger „geliefert“ und kann deswegen auf eine Wiederwahl hoffen? Oder können am Ende seine Kritiker mehr amerikanische Wählerinnen und Wähler überzeugen? Andreas Falke war nach seiner Tätigkeit als Principal Economic Specialist an der amerikanischen Botschaft in Bonn und Berlin Inhaber des Lehrstuhls für Auslandswissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg; er ist Mitglied im Beirat der Stiftung Bayerisches Amerika Haus München und Mitglied der Bayrischen Amerika Akademie. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der amerikanischen Politik und Wirtschaft, speziell Handels- und Klimaschutzpolitik, den transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen und den Beziehungen der USA zu den BRIC-Staaten, insbesondere China und Indien.

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Folge 19 | 24. September 2020

"America in the World: A Book Talk with Robert Zoellick"

ROBERT ZOELLICK (Ehemaliger Präsident der Weltbank)

In this episode, HCA director Welf Werner welcomes Robert Zoellick back to the HCA podcast. A distinguished U.S. diplomat whose many posts included leading the U.S. delegation to the Two Plus Four Talks on German unification, Zoellick also served as president of the World Bank from 2007 to 2012. Their talk about his new book America in the World: A History of US Diplomacy and Foreign Policy highlights episodes in twentieth century U.S. foreign policy that had major ramifications for Germany and Europe.

 

Folge 18 | 17. September 2020

"Präsidenten in Krisenzeiten: Abraham Lincoln, Franklin D. Roosevelt, Donald Trump"

DETLEF JUNKER (Gründungsdirektor des HCA, Distinguished Senior Professor der Universität Heidelberg)

Diese Folge des HCA Podcasts wirft einen Blick auf drei existentielle Krisen in der amerikanischen Geschichte: den Bürgerkrieg von 1861-1865, die Große Depression und den Zweiten Weltkrieg von 1929-1945 und die aktuelle Krise, die die Coronapandemie ausgelöst hat. Anja Schüler spricht mit dem Geschichtswissenschaftler Detlef Junker, Senior Distinguished Professor an der Universität Heidelberg, darüber, wie Abrahm Lincoln, Franklin Roosevelt und Donald Trump auf diese historischen Herausforderungen des 19., 20. und 21.Jahrhundert reagiert haben.

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Folge 17 | 3. September 2020

"Exposing the Fault Lines? How Corona has Affected American Civil-Military Relations"

DAVID EISLER (Graduate Student, HCA Graduiertenkolleg “Authority and Trust”)

The German view of the American military has for a long time been dominated by the presence of U.S. forces in the country. Germany has certainly profited from this presence for decades, but it has become somewhat controversial recently, on both sides of the Atlantic. In this episode of the HCA podcast, Anja Schüler talks with David Eisler about how the Covid-19 pandemic has affected American civil-military relations. Their conversation shines a light on the American military and its role in the Corona crisis, but also on the military’s larger position in American politics and society. David Eisler is a doctoral candidate in the HCA’s Graduiertenkolleg “Authority and Trust,” finishing his dissertation on civil-military relations and American war fiction. He has also served five years on active duty in the United States Army, with tours in Germany, Iraq, and Afghanistan.

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Folge 16 | 20. August 2020

"#BlackLivesMatter – Eine neue Bürgerrechtsbewegung in den USA?"

BRITTA WALDSCHMIDT-NELSON (Professorin für die Geschichte des europäisch-transatlantischen Kulturraums, Universität Augsburg)

Seit dem Tod von George Floyd durch Polizeigewalt am 29. Mai dieses Jahres verzeichnet die Protestbewegung #BlackLivesMatter neuen Zulauf. Gegründet hat sich die Bewegung 2014 nach dem Tod von Michael Brown, der in Ferguson, Missouri, ebenfalls durch Polizeigewalt starb. Die #BLM Demonstranten prangern strukturellen Rassismus, Polizeigewalt und soziale Ungleichheit an. Auch fast 60 Jahre nach dem Civil Rights Act, der die Rassentrennung verbot, und 12 Jahre nach der Wahl des ersten schwarzen Präsidenten ist Rassismus immer noch ein Kernproblem der amerikanischen Gesellschaft. Afro-Amerikaner und andere Minderheiten sind nach wie vor im Gesundheitssystem, im Bildungswesen oder auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt; die Ideologie der „white supremacy“, der Überlegenheit von Weißen, hat immer noch ihre Anhänger. Formiert sich in den USA also eine neue Bürgerrechtsbewegung und sehen wir deren Anfänge in #BlackLivesMatter? Darüber spricht Anja Schüler in dieser Ausgabe des HCA Podcasts mit der Historikerin Britta Waldschmidt-Nelson, Professorin an der Universität Augsburg und eine der führenden deutschen Expertinnen zur afro-amerikanischen Geschichte.

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Folge 15 | 6. August 2020

"Polarisierung in der Pandemie – Gesellschaftliche Spaltung trotz nationaler Krise?"

FLORIAN BÖLLER (Juniorprofessor für transatlantische Beziehungen, TU Kaiserslautern)

Die politische und gesellschaftliche Spaltung der USA ist keine neue Entwicklung, aber die Gräben scheinen seit Beginn der Coronakrise noch deutlicher zutage zu treten: Im Kampf gegen die Pandemie stehen nicht nur Demokraten gegen Republikaner, sondern auch Stadt gegen Land, arm gegen reich, Maskenträger gegen Maskenverweigerer. Diese Ausgabe des HCA Podcasts wirft einen genaueren Blick auf diese Polarisierung und ihre Folgen für die amerikanische Innen- und Außenpolitik. Zu Gast bei Anja Schüler ist Florian Böller, Juniorprofessor für transatlantische Beziehungen an der TU Kaiserslautern.

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Folge 14 | 31. Juli 2020

"Protests and the Pandemic – A Conversation with HCA Student Terence Wride"

TERENCE WRIDE (HCA Student)

Two months ago, the death of George Floyd sparked a widespread protest movement against racial injustice and police violence in the United States. While protests in many cities subsided after a few weeks, they continued in a places like Portland, Oregon, which has seen demonstrations every night since May 29. This week’s podcast will take a closer look at these longstanding and intensifying protests and the reaction of the federal government. Anja Schüler talks to Terence Wride, who is a native of Oregon and a student in the HCA’s Master of American Studies program. He has just recently returned from the United States, where he was involved in the protest movement.

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Folge 13 | 23. Juli 2020

"Corona und die 'Culture Wars'"

GÜNTER LEYPOLDT (Professor für amerikanische Literatur und Kultur, HCA und Anglistisches Seminar der Universität Heidelberg)

Das Coronavirus hat die Vereinigten Staaten nach wie vor fest im Griff; das Land verzeichnet fast täglich neue Höchststände von bestätigten Infektionsfällen. Im Kampf gegen die Pandemie schienen die politischen Linien von Anfang an klar gezogen – Maskenträger gelten als Anhänger des big government, wenn nicht gar als Beleg für die Macht des „tiefen Staates“; Befürworter einer Öffnungspolitik als herzlose Kapitalisten, die das Leben von Großeltern für eine funktionierende Wirtschaft aufs Spiel setzen. Die Pandemie scheint also auch den seit langem schwelenden „culture wars“ in den USA neue Nahrung zu geben. Über diese „Kulturkriege“ spricht Anja Schüler in dieser Ausgabe des HCA Podcast mit Günter Leypoldt, Professor für amerikanische Literatur an der Universität Heidelberg und Co-Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs „Autorität und Vertrauen“ am HCA.

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Folge 12 | 16. Juli 2020

"Eine Zeit für Verschwörungstheorien?"

MICHAEL BUTTER (Professor für amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte, Englisches Seminar der Universität Tübingen)

Das Attentat auf John F. Kennedy, die Mondlandung 1969 oder die Anschläge vom 11. September - um alle diese Ereignisse ranken sich Verschwörungstheorien. Sie ziehen sich nicht nur durch die amerikanische Geschichte und sind auch nichts Neues, aber es scheint, als hätten sie augenblicklich eine besondere Konjunktur. Über Verschwörungstheorien in Corona-Zeiten spricht Anja Schüler in dieser Ausgabe des HCA Podcasts mit Michael Butter. Er ist Professor für amerikanische Literatur und Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen, forscht seit vielen Jahren zu diesem Thema und zählt zu Deutschlands führenden Experten auf diesem Gebiet. Michael Butter hat außerdem am "Leitfaden Verschwörungstheorien" mitgewirkt, der online verfügbar ist.

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Folge 11 | 9. Juli 2020

"Die Gelbfieberepidemie und die junge amerikanische Republik – Eine kulturhistorische Einschätzung"

DIETMAR SCHLOSS (Professor, HCA und Anglistisches Seminar der Universität Heidelberg)

Die Ausbreitung des Corona-Virus in den USA scheint ungebremst, aber die aktuelle Lage steht in dieser Ausgabe des HCA Podcast nicht im Vordergrund. Vielmehr wirft er den Blick zurück in die Gründerjahre der USA, ins Philadelphia des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Die Stadt war damals nicht nur der Regierungssitz der jungen Republik, sondern auch die Hauptstadt der amerikanischen Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. In den 1790er Jahren wurde die Ostküstenmetropole immer wieder von Gelbfieberepidemien heimgesucht. Über die Auswirkungen dieser Epidemiewellen, systemrelevante Arbeitskräfte und das Versagen der politischen Eliten spricht Anja Schüler mit Dietmar Schloss, Professor für amerikanische Literatur am HCA und am Anglistischen Seminar der Universität Heidelberg und Experte für die Literatur und Kultur der amerikanischen Gründerzeit.

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Folge 10 | 2. Juli 2020

"Corona und die internationale Führungsrolle der USA"

SEBASTIAN HARNISCH (Professor für internationale Beziehungen und Außenpolitik, Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg) & GORDON FRIEDRICHS (Postdoc im Graduiertenkolleg "Autorität und Vertrauen")

Die Covid-19 Pandemie hat die mangelnde Bereitschaft der USA, eine internationale Führungsrolle einzunehmen, offen dargelegt. Wie die New York Times kürzlich titelte, ist diese globale Krise die erste seit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, in der die Welt nicht mal mehr nach einer US-Führungsrolle fragt. In dieser Podcastepisode sprechen Sebastian Harnisch (Professor für Internationale Beziehungen und Außenpolitik am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg) und Gordon Friedrichs (Postdoktorand am Graduiertenkolleg „Autorität und Vertrauen“ des HCA) über die Gründe dafür und wie es um die internationale Ordnung vor dem Hintergrund des erstarkten US-amerikanischen Populismus bestellt ist. Darüber hinaus diskutieren sie, wie die Pandemie das Verhältnis zwischen den USA und China beeinflusst und welche anderen außenpolitischen Herausforderungen durch die Coronakrise überlagert werden, speziell mit Blick auf die anstehende Präsidentschaftswahl im November.

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Folge 9 | 25. Juni 2020

"Corona und die (schöne neue) Arbeitswelt"

NATALIE RAUSCHER (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, HCA)

Die Covid-19 Pandemie hat auch in den USA die Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. Viele Beschäftigte befinden sich im „Home Office“ mit all seinen Vor- und Nachteilen, andere haben dieses Privileg nicht. Während Unternehmen wie Amazon, Microsoft, Google oder Netflix in der Krise ihre Marktmacht ausbauen können, leiden Firmen der „sharing economy“ wie Uber oder Air BnB in der Krise. Befinden wir uns also auf dem Weg in eine neue, vielleicht sogar eine „schöne neue“ Arbeitswelt, in der die Versprechungen einer vernetzten Gesellschaft endlich wahr werden oder macht die Krise die Kluft zwischen Arbeitnehmer*innen im Home-Office und denen im Gesundheits- und Servicesektor erst deutlich? Über diese Themen spricht in der aktuellen Ausgabe des HCA Podcasts Anja Schüler mit der Politikwissenschaftlerin Natalie Rauscher, wissenschaftliche Mitarbeiterin am HCA und eine der Initiatorinnen des HCA Graduate Blogs.

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Folge 8 | 18. Juni 2020

"Religion in der Pandemie"

JAN STIEVERMANN (Professor für Geschichte des Christentums in den USA, HCA und Wissenschaftlich-Theologisches Seminar der Universität Heidelberg)

Der Ausbruch des Corona Virus hat auch in großen Teilen der USA dazu geführt, dass Kirchen, Synagogen und Moscheen viele Wochen geschlossen blieben und Gottesdienste virtuell stattfinden mussten. Für viele Kirchen ist dies existenzbedrohend. Die zunehmende Polarisierung der U.S. Gesellschaft spiegelt sich auch in der heftigen Debatte um die Wiedereröffnung von Gotteshäusern. Gleichzeitig scheint es so etwas wie ein religiöses Erweckungserlebnis zu geben: In einer Umfrage der University of Chicago Divinity School aus dem Mai sehen in den USA zwei Drittel der christlichen Gläubigen die Pandemie als ein Zeichen Gottes an, dass die Menschheit ihre Lebensgewohnheiten ändern muss. In dieser Ausgabe von „Corona in den USA“ spricht Anja Schüler mit dem Kirchenhistoriker Jan Stievermann über die Auswirkungen der Coronapandemie auf das religiöse Leben in den USA.

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Folge 7 | 10. Juni 2020

"Pandemie und Protestbewegung – HCA Studierende berichten aus den USA"

SEBASTIAN MAYER (Seattle) & BETTY SCHAUMBURG (Greensboro, North Carolina)

In der aktuellen Ausgabe des HCA Podcast kommen ein Alumnus und eine Studentin des HCA zu Wort. Sebastian Mayer ist ein Absolvent des HCA Bachelorprogramms und lebt seit 2016 in der Westküstenmetropole Seattle, wo er an der University of Washington lehrt und forscht. Betty Schaumburg, steht kurz vor dem Abschluss ihres Bachelorstudiums am HCA und wollte eigentlich in diesem Frühjahr und Sommer ein Praktikum am Deutschen Historischen Institut in Washington, D.C., absolvieren. Wir erreichen sie in Greensboro, North Carolina. Beide erleben gerade eine sehr außergewöhnliche Zeit in den USA. In diesem Podcast schildern sie ihre persönlichen Eindrücke über die Auswirkungen des pandemiebedingten Lockdowns, den fast beispiellosen Absturz der amerikanischen Wirtschaft und die größte Protestbewegung, die das Land seit 1968 gesehen hat.

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Folge 6 | 4. Juni 2020

"Corona and American Diplomacy"

ROBERT ZOELLICK (Former President of the World Bank)

In the decades since World War II, many Germans experienced the U.S. as a benign hegemon that provided global public goods out of enlightened self-interest, as a nation that has brought peace and prosperity to the North Atlantic region. The United States accomplished this not least by helping to create multinational institutions like the World Trade Organization, the United Nations, or NATO. Yet, in the last years we have witnessed a different development, and the world increasingly views the U.S. as a country that drifts away from multilateral institutions or even actively undermines them. In the global pandemic, the World Health Organization is a case in point. It seems as if U.S. multilateral diplomacy that pursued long-term goals is a matter of the past and has been replaced by transactional diplomacy aiming at short-term results. In this edition of the HCA podcast, Anja Schüler talks about these issues with Robert Zoellick, chief U.S. envoy to the Two Plus Four Talks on German reunification and president of the World Bank from 2007 to 2012.

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Folge 5 | 28. Mai 2020

"The Land of (In) Equality – Wie Corona die Ungleichheiten in US-amerikanischen Städten verstärkt"

ULRIKE GERHARD (Professorin für Humangeografie Nordamerikas und Stadtgeografie, HCA und Geografisches Institut der Universität Heidelberg) & JUDITH KELLER (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Geografisches Institut der Universität Heidelberg)

Die USA sind immer noch das Zentrum der globalen Coronapandemie, und amerikanische Großstädte waren von Anfang an besondere Brennpunkte der Krise. Mehr als jedes fünfte amerikanische Todesopfer von Covid 19 stammt aus New York City, wo in Teilen der Upper East Side bis zu 40 Prozent der Bewohner die Stadt verlassen haben; viele davon sind vor dem Virus in ihre Zweitwohnsitze geflüchtet. Stadtteile wie die Bronx, in denen besonders viele Afroamerikaner oder Latinos leben, verzeichnen dagegen enorme Sterberaten. Ähnliche Muster gibt es auch in anderen US Metropolen. Über diese sozialen Ungleichheiten spricht Anja Schüler mit den Stadtgeografinnen Ulrike Gerhard, Professorin für Humangeographie, stellvertretende Direktorin des HCA und Leiterin des Reallabor Urban Office – Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft und Judith Keller, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geografie der Universität Heidelberg.

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Folge 4 | 20. Mai 2020

Wirtschaftskrise der Superlative

WELF WERNER (Direktor und Professor für American Studies, HCA und Alfred Weber Institut der Universität Heidelberg)

Die USA haben sich zum Brennpunkt der Covid-19 Pandemie entwickelt, und die beunruhigenden Nachrichten reißen nicht ab. Im Hinblick auf Infektionszahlen und Todesfälle ist Amerika mit Abstand die am stärksten betroffene Nation. Aber auch wirtschaftlich erlebt das Land einen beispiellosen Niedergang, den sicherlich auch der Rest der Welt zu spüren bekommt. Nicht zuletzt die Große Rezession von 2008 hat gezeigt, dass wirtschaftliche Entwicklungen in den USA stets auch auf die übrige Welt ausstrahlen. In dieser Ausgabe von "Corona in den USA" spricht Anja Schüler mit dem Wirtschaftswissenschaftler Welf Werner, Direktor des HCA und Professor an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Heidelberg, über die Auswirkungen der globalen Pandemie auf die U.S. Wirtschaft.

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Folge 3 | 14. Mai 2020

Corona – auch eine Krise des U.S Gesundheitssystems?

AXEL MURSWIECK (Professor, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Heidelberg)

Das Corona-Virus hat in kaum einem Land ähnlich verheerende Auswirkungen wie in den USA. Das Land verzeichnet ein Drittel aller Infizierten weltweit; seine Bewohner machen aber lediglich fünf Prozent der Weltbevölkerung aus. Global liegt die durchschnittliche Sterberate durch Covid-19 bei 34 Toten pro eine Million Einwohner, in den USA sind es über 200. Dabei ist Amerika mit Abstand das Land mit den höchsten Pro Kopf Ausgaben für die medizinische Versorgung. Über die Corona-Krise als Krise des amerikanischen Gesundheitssystems spricht Anja Schüler mit Axel Murswieck, Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Heidelberg.

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Folge 2 | 7. Mai 2020

Corona und die amerikanische Politik

MARTIN THUNERT (Senior Lecturer Political Science, Heidelberg Center for American Studies, Universität Heidelberg)

In den USA trifft die Covid-19-Pandemie auf eine politisch und sozio-kulturell hochpolarisierte Gesellschaft ein halbes Jahr vor den Präsidentschaftswahlen. Es tobt ein Kampf über die Deutungshoheit über die Ursachen der Krise und ihrer Bewältigung. Diese Krise lässt viele Sollbruchstellen zu Tage treten – im politischen Gefüge der USA, zwischen roten und blauen Staaten, zwischen den Küsten und den Regionen im Landesinneren, zwischen Stadt und Land, zwischen arm und reich. In dieser Ausgabe des HCA Podcasts spricht Anja Schüler mit Martin Thunert, Senior Lecturer Politikwissenschaft am HCA, über die Auswirkungen einer globalen Pandemie auf die amerikanische Innenpolitik.

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Folge 1 | 30. April 2020

Existentielle Krisen
in der Geschichte der USA

MANFRED BERG (Curt Engelhorn Professor für Amerikanische Geschichte, Historisches Seminar, Universität Heidelberg)

Die erste Folge der HCA Podcast „Corona in den USA“ wirft einen Blick auf existentielle Krisen in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Die globale Pandemie hat auch die USA in einen Ausnahmezustand versetzt. Über ihre Auswirkungen sprechen wir mit dem Heidelberger Historiker Manfred Berg, Inhaber des Curt Engelhorn Lehrstuhls für Amerikanische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Heidelberg, stellvertretender Direktor des HCA, Sprecher des Graduiertenkollegs „Autorität und Vertrauen“ und Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

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Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 26.11.2021
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