Curt und Heidemarie
Engelhorn Palais

Hauptstraße 120
D-69117 Heidelberg

Tel.: +49 6221 / 54 3710
Fax: +49 6221 / 54 3719

hca@uni-hd.de

Das HCA auf Facebook

Öffnungszeiten Sekretariat:

  • Mo.-Do., 9-17 Uhr
  • Fr., 9-15 Uhr
 
Events Speakers
Der wöchentliche Podcast des HCA

Podcast "Corona in den USA"

„Corona in den USA“, der wöchentliche Podcast des HCA, bietet Wissenschaftler*innen und anderen USA-Expert*innen ein Forum, um die besonderen Auswirkungen der Pandemie jenseits des Atlantik aus der Perspektive ihrer Disziplin zu diskutieren.

Den Auftakt machte am 30. April Manfred Berg, Inhaber des Curt Engelhorn Lehrstuhls für Amerikanische Geschichte an der Ruperto Carola; in weiteren Folgen kamen die Politikwissenschaftler Martin Thunert und Axel Murswieck, der Ökonom Welf Werner, die Geografinnen Ulrike Gerhard und Judith Keller, und der ehemalige Weltbankpräsident Robert Zoellick zu Wort.

Geplant sind Folgen mit HCA Studierenden in den USA, dem Kirchenhistoriker Jan Stievermann, der Politikwissenschaftler*innen Natalie Rauscher, Gordon Friedrichs und Sebastian Harnisch, und den Kulturwissenschaftlern Dietmar Schloss und Michael Butter.

Podcast Frutiger3 Trans

Folge 11 | 9. Juli 2020

"Die Gelbfieberepidemie und die junge amerikanische Republik – Eine kulturhistorische Einschätzung"

DIETMAR SCHLOSS (Professor, HCA und Anglistisches Seminar der Universität Heidelberg)

Die Ausbreitung des Corona-Virus in den USA scheint ungebremst, aber die aktuelle Lage steht in dieser Ausgabe des HCA Podcast nicht im Vordergrund. Vielmehr wirft er den Blick zurück in die Gründerjahre der USA, ins Philadelphia des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Die Stadt war damals nicht nur der Regierungssitz der jungen Republik, sondern auch die Hauptstadt der amerikanischen Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. In den 1790er Jahren wurde die Ostküstenmetropole immer wieder von Gelbfieberepidemien heimgesucht. Über die Auswirkungen dieser Epidemiewellen, systemrelevante Arbeitskräfte und das Versagen der politischen Eliten spricht Anja Schüler mit Dietmar Schloss, Professor für amerikanische Literatur am HCA und am Anglistischen Seminar der Universität Heidelberg und Experte für die Literatur und Kultur der amerikanischen Gründerzeit.

 

Folge 10 | 2. Juli 2020

"Corona und die internationale Führungsrolle der USA"

SEBASTIAN HARNISCH (Professor für internationale Beziehungen und Außenpolitik, Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg) & GORDON FRIEDRICHS (Postdoc im Graduiertenkolleg "Autorität und Vertrauen")

Die Covid-19 Pandemie hat die mangelnde Bereitschaft der USA, eine internationale Führungsrolle einzunehmen, offen dargelegt. Wie die New York Times kürzlich titelte, ist diese globale Krise die erste seit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, in der die Welt nicht mal mehr nach einer US-Führungsrolle fragt. In dieser Podcastepisode sprechen Sebastian Harnisch (Professor für Internationale Beziehungen und Außenpolitik am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg) und Gordon Friedrichs (Postdoktorand am Graduiertenkolleg „Autorität und Vertrauen“ des HCA) über die Gründe dafür und wie es um die internationale Ordnung vor dem Hintergrund des erstarkten US-amerikanischen Populismus bestellt ist. Darüber hinaus diskutieren sie, wie die Pandemie das Verhältnis zwischen den USA und China beeinflusst und welche anderen außenpolitischen Herausforderungen durch die Coronakrise überlagert werden, speziell mit Blick auf die anstehende Präsidentschaftswahl im November.

Folge 9 | 25. Juni 2020

"Corona und die (schöne neue) Arbeitswelt"

NATALIE RAUSCHER (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, HCA)

Die Covid-19 Pandemie hat auch in den USA die Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. Viele Beschäftigte befinden sich im „Home Office“ mit all seinen Vor- und Nachteilen, andere haben dieses Privileg nicht. Während Unternehmen wie Amazon, Microsoft, Google oder Netflix in der Krise ihre Marktmacht ausbauen können, leiden Firmen der „sharing economy“ wie Uber oder Air BnB in der Krise. Befinden wir uns also auf dem Weg in eine neue, vielleicht sogar eine „schöne neue“ Arbeitswelt, in der die Versprechungen einer vernetzten Gesellschaft endlich wahr werden oder macht die Krise die Kluft zwischen Arbeitnehmer*innen im Home-Office und denen im Gesundheits- und Servicesektor erst deutlich? Über diese Themen spricht in der aktuellen Ausgabe des HCA Podcasts Anja Schüler mit der Politikwissenschaftlerin Natalie Rauscher, wissenschaftliche Mitarbeiterin am HCA und eine der Initiatorinnen des HCA Graduate Blogs.

 

Folge 8 | 18. Juni 2020

"Religion in der Pandemie"

JAN STIEVERMANN (Professor für Geschichte des Christentums in den USA, HCA und Wissenschaftlich-Theologisches Seminar der Universität Heidelberg)

Der Ausbruch des Corona Virus hat auch in großen Teilen der USA dazu geführt, dass Kirchen, Synagogen und Moscheen viele Wochen geschlossen blieben und Gottesdienste virtuell stattfinden mussten. Für viele Kirchen ist dies existenzbedrohend. Die zunehmende Polarisierung der U.S. Gesellschaft spiegelt sich auch in der heftigen Debatte um die Wiedereröffnung von Gotteshäusern. Gleichzeitig scheint es so etwas wie ein religiöses Erweckungserlebnis zu geben: In einer Umfrage der University of Chicago Divinity School aus dem Mai sehen in den USA zwei Drittel der christlichen Gläubigen die Pandemie als ein Zeichen Gottes an, dass die Menschheit ihre Lebensgewohnheiten ändern muss. In dieser Ausgabe von „Corona in den USA“ spricht Anja Schüler mit dem Kirchenhistoriker Jan Stievermann über die Auswirkungen der Coronapandemie auf das religiöse Leben in den USA.

Folge 7 | 10. Juni 2020

"Pandemie und Protestbewegung – HCA Studierende berichten aus den USA"

SEBASTIAN MAYER (Seattle) & BETTY SCHAUMBURG (Greensboro, North Carolina)

In der aktuellen Ausgabe des HCA Podcast kommen ein Alumnus und eine Studentin des HCA zu Wort. Sebastian Mayer ist ein Absolvent des HCA Bachelorprogramms und lebt seit 2016 in der Westküstenmetropole Seattle, wo er an der University of Washington lehrt und forscht. Betty Schaumburg, steht kurz vor dem Abschluss ihres Bachelorstudiums am HCA und wollte eigentlich in diesem Frühjahr und Sommer ein Praktikum am Deutschen Historischen Institut in Washington, D.C., absolvieren. Wir erreichen sie in Greensboro, North Carolina. Beide erleben gerade eine sehr außergewöhnliche Zeit in den USA. In diesem Podcast schildern sie ihre persönlichen Eindrücke über die Auswirkungen des pandemiebedingten Lockdowns, den fast beispiellosen Absturz der amerikanischen Wirtschaft und die größte Protestbewegung, die das Land seit 1968 gesehen hat.

 

Folge 6 | 4. Juni 2020

"Corona and American Diplomacy"

ROBERT ZOELLICK (Former President of the World Bank)

In the decades since World War II, many Germans experienced the U.S. as a benign hegemon that provided global public goods out of enlightened self-interest, as a nation that has brought peace and prosperity to the North Atlantic region. The United States accomplished this not least by helping to create multinational institutions like the World Trade Organization, the United Nations, or NATO. Yet, in the last years we have witnessed a different development, and the world increasingly views the U.S. as a country that drifts away from multilateral institutions or even actively undermines them. In the global pandemic, the World Health Organization is a case in point. It seems as if U.S. multilateral diplomacy that pursued long-term goals is a matter of the past and has been replaced by transactional diplomacy aiming at short-term results. In this edition of the HCA podcast, Anja Schüler talks about these issues with Robert Zoellick, chief U.S. envoy to the Two Plus Four Talks on German reunification and president of the World Bank from 2007 to 2012.

Folge 5 | 28. Mai 2020

"The Land of (In) Equality – Wie Corona die Ungleichheiten in US-amerikanischen Städten verstärkt"

ULRIKE GERHARD (Professorin für Humangeografie Nordamerikas und Stadtgeografie, HCA und Geografisches Institut der Universität Heidelberg) & JUDITH KELLER (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Geografisches Institut der Universität Heidelberg)

Die USA sind immer noch das Zentrum der globalen Coronapandemie, und amerikanische Großstädte waren von Anfang an besondere Brennpunkte der Krise. Mehr als jedes fünfte amerikanische Todesopfer von Covid 19 stammt aus New York City, wo in Teilen der Upper East Side bis zu 40 Prozent der Bewohner die Stadt verlassen haben; viele davon sind vor dem Virus in ihre Zweitwohnsitze geflüchtet. Stadtteile wie die Bronx, in denen besonders viele Afroamerikaner oder Latinos leben, verzeichnen dagegen enorme Sterberaten. Ähnliche Muster gibt es auch in anderen US Metropolen. Über diese sozialen Ungleichheiten spricht Anja Schüler mit den Stadtgeografinnen Ulrike Gerhard, Professorin für Humangeographie, stellvertretende Direktorin des HCA und Leiterin des Reallabor Urban Office – Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft und Judith Keller, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geografie der Universität Heidelberg.

 

Folge 4 | 20. Mai 2020

Wirtschaftskrise der Superlative

WELF WERNER (Direktor und Professor für American Studies, HCA und Alfred Weber Institut der Universität Heidelberg)

Die USA haben sich zum Brennpunkt der Covid-19 Pandemie entwickelt, und die beunruhigenden Nachrichten reißen nicht ab. Im Hinblick auf Infektionszahlen und Todesfälle ist Amerika mit Abstand die am stärksten betroffene Nation. Aber auch wirtschaftlich erlebt das Land einen beispiellosen Niedergang, den sicherlich auch der Rest der Welt zu spüren bekommt. Nicht zuletzt die Große Rezession von 2008 hat gezeigt, dass wirtschaftliche Entwicklungen in den USA stets auch auf die übrige Welt ausstrahlen. In dieser Ausgabe von "Corona in den USA" spricht Anja Schüler mit dem Wirtschaftswissenschaftler Welf Werner, Direktor des HCA und Professor an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Heidelberg, über die Auswirkungen der globalen Pandemie auf die U.S. Wirtschaft.

Download des Transkripts

Folge 3 | 14. Mai 2020

Corona – auch eine Krise des U.S Gesundheitssystems?

AXEL MURSWIECK (Professor, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Heidelberg)

Das Corona-Virus hat in kaum einem Land ähnlich verheerende Auswirkungen wie in den USA. Das Land verzeichnet ein Drittel aller Infizierten weltweit; seine Bewohner machen aber lediglich fünf Prozent der Weltbevölkerung aus. Global liegt die durchschnittliche Sterberate durch Covid-19 bei 34 Toten pro eine Million Einwohner, in den USA sind es über 200. Dabei ist Amerika mit Abstand das Land mit den höchsten Pro Kopf Ausgaben für die medizinische Versorgung. Über die Corona-Krise als Krise des amerikanischen Gesundheitssystems spricht Anja Schüler mit Axel Murswieck, Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Heidelberg.

Download des Transkripts

 

Folge 2 | 7. Mai 2020

Corona und die amerikanische Politik

MARTIN THUNERT (Senior Lecturer Political Science, Heidelberg Center for American Studies, Universität Heidelberg)

In den USA trifft die Covid-19-Pandemie auf eine politisch und sozio-kulturell hochpolarisierte Gesellschaft ein halbes Jahr vor den Präsidentschaftswahlen. Es tobt ein Kampf über die Deutungshoheit über die Ursachen der Krise und ihrer Bewältigung. Diese Krise lässt viele Sollbruchstellen zu Tage treten – im politischen Gefüge der USA, zwischen roten und blauen Staaten, zwischen den Küsten und den Regionen im Landesinneren, zwischen Stadt und Land, zwischen arm und reich. In dieser Ausgabe des HCA Podcasts spricht Anja Schüler mit Martin Thunert, Senior Lecturer Politikwissenschaft am HCA, über die Auswirkungen einer globalen Pandemie auf die amerikanische Innenpolitik.

Download des Transkripts

Folge 1 | 30. April 2020

Existentielle Krisen
in der Geschichte der USA

MANFRED BERG (Curt Engelhorn Professor für Amerikanische Geschichte, Historisches Seminar, Universität Heidelberg)

Die erste Folge der HCA Podcast „Corona in den USA“ wirft einen Blick auf existentielle Krisen in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Die globale Pandemie hat auch die USA in einen Ausnahmezustand versetzt. Über ihre Auswirkungen sprechen wir mit dem Heidelberger Historiker Manfred Berg, Inhaber des Curt Engelhorn Lehrstuhls für Amerikanische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Heidelberg, stellvertretender Direktor des HCA, Sprecher des Graduiertenkollegs „Autorität und Vertrauen“ und Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

Download des Transkripts

 

 

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 09.07.2020
zum Seitenanfang/up