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Der wöchentliche Podcast des HCA

Podcast "Corona in den USA"

„Corona in den USA“, der wöchentliche Podcast des HCA, bietet Wissenschaftler*innen und anderen USA-Expert*innen ein Forum, um die besonderen Auswirkungen der Pandemie jenseits des Atlantik aus der Perspektive ihrer Disziplin zu diskutieren.

Den Auftakt macht am 30. April Manfred Berg, Inhaber des Curt Engelhorn Lehrstuhls für Amerikanische Geschichte an der Ruperto Carola und Verfasser von regelmäßigen Gastbeiträgen in der ZEIT; er wird unter anderem darüber sprechen, auf welche historischen Erfahrungen die Vereinigten Staaten bei der Bewältigung dieser Krise zurückgreifen können.

In weiteren Folgen werden unter anderem die Politikwissenschaftler*innen Natalie Rauscher und Martin Thunert, der Ökonom Welf Werner, die Geografin Ulrike Gerhard sowie der Kulturwissenschaftler Dietmar Schloss zu Wort kommen, aber auch Experten wie der ehemalige Weltbankpräsident Robert Zoellick.

Podcast Frutiger3 Trans

Folge 5 | 28. Mai 2020

"The Land of (In) Equality – Wie Corona die Ungleichheiten in US-amerikanischen Städten verstärkt"

ULRIKE GERHARD (Professorin für Humangeografie Nordamerikas und Stadtgeografie, HCA und Geografisches Institut der Universität Heidelberg) & JUDITH KELLER (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Geografisches Institut der Universität Heidelberg)

Die USA sind immer noch das Zentrum der globalen Coronapandemie, und amerikanische Großstädte waren von Anfang an besondere Brennpunkte der Krise. Mehr als jedes fünfte amerikanische Todesopfer von Covid 19 stammt aus New York City, wo in Teilen der Upper East Side bis zu 40 Prozent der Bewohner die Stadt verlassen haben; viele davon sind vor dem Virus in ihre Zweitwohnsitze geflüchtet. Stadtteile wie die Bronx, in denen besonders viele Afroamerikaner oder Latinos leben, verzeichnen dagegen enorme Sterberaten. Ähnliche Muster gibt es auch in anderen US Metropolen. Über diese sozialen Ungleichheiten spricht Anja Schüler mit den Stadtgeografinnen Ulrike Gerhard, Professorin für Humangeographie, stellvertretende Direktorin des HCA und Leiterin des Reallabor Urban Office – Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft und Judith Keller, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geografie der Universität Heidelberg.

Folge 4 | 20. Mai 2020

Wirtschaftskrise der Superlative

WELF WERNER (Direktor und Professor für American Studies, HCA und Alfred Weber Institut der Universität Heidelberg)

Die USA haben sich zum Brennpunkt der Covid-19 Pandemie entwickelt, und die beunruhigenden Nachrichten reißen nicht ab. Im Hinblick auf Infektionszahlen und Todesfälle ist Amerika mit Abstand die am stärksten betroffene Nation. Aber auch wirtschaftlich erlebt das Land einen beispiellosen Niedergang, den sicherlich auch der Rest der Welt zu spüren bekommt. Nicht zuletzt die Große Rezession von 2008 hat gezeigt, dass wirtschaftliche Entwicklungen in den USA stets auch auf die übrige Welt ausstrahlen. In dieser Ausgabe von "Corona in den USA" spricht Anja Schüler mit dem Wirtschaftswissenschaftler Welf Werner, Direktor des HCA und Professor an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Heidelberg, über die Auswirkungen der globalen Pandemie auf die U.S. Wirtschaft.

 

Folge 3 | 14. Mai 2020

Corona – auch eine Krise des U.S Gesundheitssystems?

AXEL MURSWIECK (Professor, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Heidelberg)

Das Corona-Virus hat in kaum einem Land ähnlich verheerende Auswirkungen wie in den USA. Das Land verzeichnet ein Drittel aller Infizierten weltweit; seine Bewohner machen aber lediglich fünf Prozent der Weltbevölkerung aus. Global liegt die durchschnittliche Sterberate durch Covid-19 bei 34 Toten pro eine Million Einwohner, in den USA sind es über 200. Dabei ist Amerika mit Abstand das Land mit den höchsten Pro Kopf Ausgaben für die medizinische Versorgung. Über die Corona-Krise als Krise des amerikanischen Gesundheitssystems spricht Anja Schüler mit Axel Murswieck, Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Heidelberg.

Folge 2 | 7. Mai 2020

Corona und die amerikanische Politik

MARTIN THUNERT (Senior Lecturer Political Science, Heidelberg Center for American Studies, Universität Heidelberg)

In den USA trifft die Covid-19-Pandemie auf eine politisch und sozio-kulturell hochpolarisierte Gesellschaft ein halbes Jahr vor den Präsidentschaftswahlen. Es tobt ein Kampf über die Deutungshoheit über die Ursachen der Krise und ihrer Bewältigung. Diese Krise lässt viele Sollbruchstellen zu Tage treten – im politischen Gefüge der USA, zwischen roten und blauen Staaten, zwischen den Küsten und den Regionen im Landesinneren, zwischen Stadt und Land, zwischen arm und reich. In dieser Ausgabe des HCA Podcasts spricht Anja Schüler mit Martin Thunert, Senior Lecturer Politikwissenschaft am HCA, über die Auswirkungen einer globalen Pandemie auf die amerikanische Innenpolitik.

 

Folge 1 | 30. April 2020

Existentielle Krisen
in der Geschichte der USA

MANFRED BERG (Curt Engelhorn Professor für Amerikanische Geschichte, Historisches Seminar, Universität Heidelberg)

Die erste Folge der HCA Podcast „Corona in den USA“ wirft einen Blick auf existentielle Krisen in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Die globale Pandemie hat auch die USA in einen Ausnahmezustand versetzt. Über ihre Auswirkungen sprechen wir mit dem Heidelberger Historiker Manfred Berg, Inhaber des Curt Engelhorn Lehrstuhls für Amerikanische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Heidelberg, stellvertretender Direktor des HCA, Sprecher des Graduiertenkollegs „Autorität und Vertrauen“ und Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

 

 

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Letzte Änderung: 28.05.2020
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